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Montag, 23. Februar 2026

Wenn einer eine Reise tut...

Am Montag, den 26. Januar hatte Helmuth mal wieder Business Trip Pläne. Obwohl es am Tag zuvor geschneit hatte und bei uns alles vereist und glatt war, ging es an diesem Tag zum Flughafen. Die Nebenstraßen waren nicht ohne, aber der Highway und Interstate waren wohl gut befahrbar. 

Wir hatten in den Nachrichten schon gehört, dass viele Flüge ab dem Flughafen Charlotte storniert wurden. Sein Flug nach Chicago sollte wie geplant gegen 5pm gehen. Helmuth war guter Dinge, dass alles gut klappen würde

Es ging dann doch nicht so easy wie gehofft. Der Abflug nach Chicago verschob sich an diesem Abend mehrere Male. Am Anfang fand er es noch nicht schlimm, denn er nutzte die Zeit, um zu arbeiten:


Die Lounge am Flughafen war natürlich ein angenehmer Platz, um die Zeit abzuwarten. Irgendwann wurde es aber immer später und später und nachdem der Abflug immer wieder verschoben wurde, wurde ihnen ca. um Mitternacht mitgeteilt, dass der Flug ganz storniert wäre, da sie keine Crew mehr finden konnten.

Helmuth waren zu zweit unterwegs und haben dann die Nacht am Flughafen verbracht. Es lohnte sich nicht mehr, nach Hause zu fahren, denn es sollte gleich der erste Morgenflug sein.

Am Dienstagmorgen ging dann endlich der Flug nach Chicago, wo sie tagsüber ihre Termine hatten. Abends waren sie nett essen. Es war Taco Tuesday und es gab wohl sehr leckere Tacos:


Diese Nacht haben sie wohl sehr gut geschlafen, nachdem die andere Nacht etwas unbequemer am Flughafen Charlotte verbracht wurde. Am nächsten Morgen (Mittwoch) ging die Reise schon weiter. Es ging zurück zum Flughafen Chicago:


Und wieder wurde gemütlich in der Lounge gewartet: 




An diesem Tag flogen sie von Chicago nach Milwaukee. Helmuth saß sehr weit vorne und hatte einen Blick ins Cockpit:

Der Tag wurde wieder mit Terminen verbracht und am Abend war wieder Fun angesagt - Dinner in einer Brauerei:

Am nächsten Morgen ging die Reise weiter. Es ging von Milwaukee nach Minneapolis / Minnesota:


Sie hatten ihre Termine und am Abend war wieder Fun angesagt.

Am nächsten Morgen (Freitag, den 30. Januar) ging es dann endlich wieder nach Hause. 


Und damit schloss sich die große Runde wieder: Charlotte - Chicago - Milwaukee - Minneapolis - und wieder zurück nach Charlotte. Alle diese Ziele oben im Norden waren extrem kalt. Ungewohnt kalt für uns, die wir hier im Süden der USA leben. Wir waren sogar extra Klamotten kaufen für diese Reise. Helmuth schickte mir dazu am Ende diesen Spruch 😄:

Er hatte wahrscheinlich gehofft, bei uns den üblichen milden Winter zu finden, aber dem war leider gar nicht so. Bei uns war ein neuer Wintersturm im Anmarsch. Wir konnten es selber kaum fassen. Wir sollten am nächsten Tag tatsächlich nochmals Schnee bekommen. Der Süden spielte verrückt!!!

Wir sind Freitagabend noch zusammen ein paar Lebensmittel einkaufen gefahren und man konnte im Aldi gut sehen, wie verrückt uns das Wetter gerade machte. Der bevorstehende Sturm - back to back mit dem Eissturm das Wochenende davor, hatte uns leere Regale beschert. So schlimm haben wir das noch nie gesehen:

Brotregal

Fleischregal
Danach sind Helmuth und ich einfach mal ganz entspannt zum Mexikaner gegangen:



Ich esse sehr, sehr selten mal einen Burger, aber an diesem Abend hatte ich Lust auf einen und bestellte mir einen El Paso Fiesta Burger und der hat mir richtig gut geschmeckt:


Samstag, 21. Februar 2026

Alles stand still

Nachdem es am Wochenende diesen Eissturm gab, blieb bei uns in der Gegend das "normale" Leben irgendwie stehen. Die Schulen blieben die ganze Woche geschlossen, da die Straßen - vor allem die Nebenstraßen weiter eisig blieben. Auch wenn tagsüber die Sonne schien, die Nächte waren sehr kalt und alles gefror wieder über Nacht. 

Sogar die Supermärkte hatten nicht ihre gewohnten Öffnungszeiten, alleine schon aus dem Grund, da sie nicht genug Mitarbeiter hatten. Bei solchem Wetter bleiben die Leute oft zu Hause und das wird von den Arbeitgebern hier im Süden geduldet.


Die Events bei uns in der Arbeit wurden auch cancelled wegen dem Wetter bzw. Straßenverhältnissen. Ich musste also nicht raus und habe einfach die Ruhe genossen und habe unsere Nachbarschaft die nächsten Tage nicht verlassen. Helmuth dagegen war die ganze Woche auf Geschäftsreise und verpasste das alles:


Die Straßen in unserer Neighborhood hatten immer noch viele spiegelglatte Stellen, so dass ich nicht mal wirklich Lust zu meinem üblichen Walking hatte. Gemütliche Hundespaziergänge mit Charlie gehörten aber wie immer mehrmals täglich zur Routine:


Dieses Weiß blieb diesmal tatsächlich die ganze Woche. Das haben wir noch nie erlebt in den 15 Jahren, die wir hier leben. Gewöhnlich schmilzt der Schnee nach einem Tag sofort wieder weg. Doch dieses Mal war es erstens nicht wirklich Schnee, sondern es waren Eisschichten und das Wetter blieb die nächsten Tage einfach noch zu kalt. Wie schon gesagt, so einen "echten" Winter wie diese eine Woche haben wir hier noch nie erlebt.



Immer vorsichtig auftreten, denn das war überall eisglatt:


Am meisten bei diesem Wetter gelitten hat diese arme Wurst:


Das am Boden war ja kein feiner Schnee, sondern Eis mit scharfen Kanten. Der kleine Pablo kam damit gar nicht klar und es war sehr schwierig, ihn dazu zu bekommen, dass er sein Geschäft macht:


Mittwochabend bekam ich dann noch lieben Besuch:


Ben war angereist, da er am nächsten Morgen bei uns an der Führerscheinstelle seinen Führerschein erneuern ließ. Auf dem Land ist da immer weniger los, während in der Großstadt immer crazy viel los ist. 


Ben hat bei uns übernachtet. Er hatte sich den Vormittag frei genommen und war dann morgens direkt in aller Frühe in der Führerscheinstelle. Mittags war er dann schon wieder in seinem Buero in Charlotte.

Freitag, 20. Februar 2026

Winter Wonderland

Am Montag (26. Januar) wachten wir zu einer netten Winterlandschaft auf mit blauem Himmel und Sonnenschein und sehr kalten Temperaturen. 


Charlie hat damit kein Problem - im Gegenteil, er liebt es:



Das sah zwar wunderschön aus, aber die Straße war spiegelglatt mit der eisigen Unterschicht:






Wir beide hatten eine schöne, große Hunderunde:


Am Baum kann man sehen, wie die Wassertröpfchen zu Eis gefroren waren:


Gegen Mittag machte sich Helmuth auf den Weg zum Flughafen Charlotte, da er geschäftlich verreisen sollte. Der Flughafen hatte zwar viele Flüge gestrichen wegen dem Wetter, aber sein Flug war nicht dabei. Er meinte dann später nur, dass die Nebenstraßen noch immer schlimm waren. Dort war nichts gemacht worden, aber der Highway war gut befahrbar:


Ich suchte mit Emberly eine Stelle, wo sie mit ihrem Schlitten Spaß haben konnte:




Dieser kleine Abhang war genau richtig für sie. Dort ist sie x-Mal rauf und runter:


Manches Mal machte sie bei der Landung sogar einen Salto und fand das richtig lustig:


Ich habe auch ein Video davon gemacht:


Dies hier ist nicht wirklich Schnee, sondern eine gefrorene Fläche, auf der der Schlitten gut gleiten konnte:






Tamara hat sich um die Einfahrt gekümmert. Es war schön sonnig und genau der richtige Moment, um alles sauber zu bekommen. Man kam aber wirklich nicht weiter mit einer einfachen Schneeschaufel, da es eine Eisschicht war. Sie brauchte dafür die Gartenschaufel, um da (mit viel Kraft) durchzukommen:




Wir haben das Weiß für den Tag genossen und jetzt durfte es von mir aus wieder verschwinden...