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Mittwoch, 25. Februar 2026

Nicht schon wieder

Nachdem wir gegen Ende Januar einen Eissturm hatten und ca. die ganze Woche danach noch an den Folgen zu knabbern hatten, sollte es tatsächlich noch einen Winter Storm geben. 

Zwei Wochenenden in Folge Winterwetter bei uns im Süden war echt etwas, was wir noch nie erlebt haben in den (knapp) 15 Jahren, die wir hier leben. So einen Winter hatten wir hier noch nie erlebt. Die Leute hier im Süden hatten schon die Schnauze voll von der vergangenen Woche und wollten nichts mehr von neuem Schnee hören.

So sah es dann am Samstagmorgen (31. Januar) bei uns aus und es war immer noch am schneien:


Das war eine ganze MENGE Schnee für unsere Gegend. Bei uns schneit es sehr selten. Wenn wir "Glück" haben, dann bekamen wir einmal pro Winter ein wenig Schnee - manchmal sogar nur eine dickere Puderschicht und nach einem Tag war das meist sofort wieder weg. Dieses war eine ganz andere Nummer, dieses war richtig WINTER:


Unseren Hund Charlie freute das. Er liebt es, im Schnee zu rennen:







12 Uhr mittags konnte man so viel Schnee auf der Terrasse sehen:


Und die Schneemenge auf dem Tisch um 4pm war nochmals deutlich gewachsen:


Tamara wollte wie immer die Einfahrt frei machen:



Das war wirklich eine Menge Schnee und es war noch immer am schneien:


Dieser Pulverschnee ließ sich aber leicht wegschieben:



Emberly war wie immer begeistert von diesem weißen Element:







Helmuth hatte uns eine super leckere Grießklößchen Suppe gemacht:


Und mit diesem Teller heiße Suppe zogen wir uns zurück ins Haus und ließen es draußen weiter schneien:

Ben schickte uns auch Fotos von seinem Schnee in der Großstadt Charlotte. Das sah besonders interessant aus so mit den Poolliegen im Schnee:

Montag, 23. Februar 2026

Wenn einer eine Reise tut...

Am Montag, den 26. Januar hatte Helmuth mal wieder Business Trip Pläne. Obwohl es am Tag zuvor geschneit hatte und bei uns alles vereist und glatt war, ging es an diesem Tag zum Flughafen. Die Nebenstraßen waren nicht ohne, aber der Highway und Interstate waren wohl gut befahrbar. 

Wir hatten in den Nachrichten schon gehört, dass viele Flüge ab dem Flughafen Charlotte storniert wurden. Sein Flug nach Chicago sollte wie geplant gegen 5pm gehen. Helmuth war guter Dinge, dass alles gut klappen würde

Es ging dann doch nicht so easy wie gehofft. Der Abflug nach Chicago verschob sich an diesem Abend mehrere Male. Am Anfang fand er es noch nicht schlimm, denn er nutzte die Zeit, um zu arbeiten:


Die Lounge am Flughafen war natürlich ein angenehmer Platz, um die Zeit abzuwarten. Irgendwann wurde es aber immer später und später und nachdem der Abflug immer wieder verschoben wurde, wurde ihnen ca. um Mitternacht mitgeteilt, dass der Flug ganz storniert wäre, da sie keine Crew mehr finden konnten.

Helmuth waren zu zweit unterwegs und haben dann die Nacht am Flughafen verbracht. Es lohnte sich nicht mehr, nach Hause zu fahren, denn es sollte gleich der erste Morgenflug sein.

Am Dienstagmorgen ging dann endlich der Flug nach Chicago, wo sie tagsüber ihre Termine hatten. Abends waren sie nett essen. Es war Taco Tuesday und es gab wohl sehr leckere Tacos:


Diese Nacht haben sie wohl sehr gut geschlafen, nachdem die andere Nacht etwas unbequemer am Flughafen Charlotte verbracht wurde. Am nächsten Morgen (Mittwoch) ging die Reise schon weiter. Es ging zurück zum Flughafen Chicago:


Und wieder wurde gemütlich in der Lounge gewartet: 




An diesem Tag flogen sie von Chicago nach Milwaukee. Helmuth saß sehr weit vorne und hatte einen Blick ins Cockpit:

Der Tag wurde wieder mit Terminen verbracht und am Abend war wieder Fun angesagt - Dinner in einer Brauerei:

Am nächsten Morgen ging die Reise weiter. Es ging von Milwaukee nach Minneapolis / Minnesota:


Sie hatten ihre Termine und am Abend war wieder Fun angesagt.

Am nächsten Morgen (Freitag, den 30. Januar) ging es dann endlich wieder nach Hause. 


Und damit schloss sich die große Runde wieder: Charlotte - Chicago - Milwaukee - Minneapolis - und wieder zurück nach Charlotte. Alle diese Ziele oben im Norden waren extrem kalt. Ungewohnt kalt für uns, die wir hier im Süden der USA leben. Wir waren sogar extra Klamotten kaufen für diese Reise. Helmuth schickte mir dazu am Ende diesen Spruch 😄:

Er hatte wahrscheinlich gehofft, bei uns den üblichen milden Winter zu finden, aber dem war leider gar nicht so. Bei uns war ein neuer Wintersturm im Anmarsch. Wir konnten es selber kaum fassen. Wir sollten am nächsten Tag tatsächlich nochmals Schnee bekommen. Der Süden spielte verrückt!!!

Wir sind Freitagabend noch zusammen ein paar Lebensmittel einkaufen gefahren und man konnte im Aldi gut sehen, wie verrückt uns das Wetter gerade machte. Der bevorstehende Sturm - back to back mit dem Eissturm das Wochenende davor, hatte uns leere Regale beschert. So schlimm haben wir das noch nie gesehen:

Brotregal

Fleischregal
Danach sind Helmuth und ich einfach mal ganz entspannt zum Mexikaner gegangen:



Ich esse sehr, sehr selten mal einen Burger, aber an diesem Abend hatte ich Lust auf einen und bestellte mir einen El Paso Fiesta Burger und der hat mir richtig gut geschmeckt:


Samstag, 21. Februar 2026

Alles stand still

Nachdem es am Wochenende diesen Eissturm gab, blieb bei uns in der Gegend das "normale" Leben irgendwie stehen. Die Schulen blieben die ganze Woche geschlossen, da die Straßen - vor allem die Nebenstraßen weiter eisig blieben. Auch wenn tagsüber die Sonne schien, die Nächte waren sehr kalt und alles gefror wieder über Nacht. 

Sogar die Supermärkte hatten nicht ihre gewohnten Öffnungszeiten, alleine schon aus dem Grund, da sie nicht genug Mitarbeiter hatten. Bei solchem Wetter bleiben die Leute oft zu Hause und das wird von den Arbeitgebern hier im Süden geduldet.


Die Events bei uns in der Arbeit wurden auch cancelled wegen dem Wetter bzw. Straßenverhältnissen. Ich musste also nicht raus und habe einfach die Ruhe genossen und habe unsere Nachbarschaft die nächsten Tage nicht verlassen. Helmuth dagegen war die ganze Woche auf Geschäftsreise und verpasste das alles:


Die Straßen in unserer Neighborhood hatten immer noch viele spiegelglatte Stellen, so dass ich nicht mal wirklich Lust zu meinem üblichen Walking hatte. Gemütliche Hundespaziergänge mit Charlie gehörten aber wie immer mehrmals täglich zur Routine:


Dieses Weiß blieb diesmal tatsächlich die ganze Woche. Das haben wir noch nie erlebt in den 15 Jahren, die wir hier leben. Gewöhnlich schmilzt der Schnee nach einem Tag sofort wieder weg. Doch dieses Mal war es erstens nicht wirklich Schnee, sondern es waren Eisschichten und das Wetter blieb die nächsten Tage einfach noch zu kalt. Wie schon gesagt, so einen "echten" Winter wie diese eine Woche haben wir hier noch nie erlebt.



Immer vorsichtig auftreten, denn das war überall eisglatt:


Am meisten bei diesem Wetter gelitten hat diese arme Wurst:


Das am Boden war ja kein feiner Schnee, sondern Eis mit scharfen Kanten. Der kleine Pablo kam damit gar nicht klar und es war sehr schwierig, ihn dazu zu bekommen, dass er sein Geschäft macht:


Mittwochabend bekam ich dann noch lieben Besuch:


Ben war angereist, da er am nächsten Morgen bei uns an der Führerscheinstelle seinen Führerschein erneuern ließ. Auf dem Land ist da immer weniger los, während in der Großstadt immer crazy viel los ist. 


Ben hat bei uns übernachtet. Er hatte sich den Vormittag frei genommen und war dann morgens direkt in aller Frühe in der Führerscheinstelle. Mittags war er dann schon wieder in seinem Buero in Charlotte.