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Dienstag, 21. Juni 2016

Father's Day in den Bergen

Am Sonntag hatten wir in den USA Father's Day. Die Amerikaner feiern den Father's Day anders als man das in D kennt. Hier unternehmen die Väter etwas mit der Familie, verbringen einfach den Tag zusammen.

Helmuth ist einer der Väter, der seinen Tag gerne mit der Familie im Outdoor verbringt ;-). So wurde ein Tagesausflug in die nahegelegenen Berge gemacht. Wir packten das Auto voll mit Kühlboxen, Pavillon, Picknickstühle usw. und los ging es Richtung Blowing Rock.


Eine knappe Stunde später hatten wir Blowing Rock erreicht und direkt dahinter geht es auf den Blue Ridge Parkway. Hier steuerten wir einen unserer liebsten Picknickplätze an: Julian Price Park Picnic Area. Der Platz ist riesig, aber war - wie immer an solchen Terminen - schon sehr, sehr gut besucht. Wir fanden aber noch ein schönes Plätzchen in unserer Lieblingsecke. Wir stellten unseren schattenspendenden Pavillon auf und machten es uns hier bequem.


Helmuth und unsere Kids spielten direkt eine ausgiebige Runde mit dem Fußball. Das ist das Schöne an diesem Platz, daß daneben ein große freie Wiese ist, auf der man gut spielen kann. Wir hatten auch noch ein Frisbee mit und die Badminton-Sets.


Tamara hatte ein altes deutsches Pixie-Heftchen gefunden, darin sind Zungenbrecher und Helmuth mußte nun auf die Probe gestellt werden, lach:


Zum Father's Day gab es auch liebe Kärtchen und ein nettes Geschenk:



Tamara und Ben haben eine Weile gemeinsam (deutsche) Wörtersuchrätsel gelöst - zeitweise waren wir alle involviert, das macht richtig Spaß:


Irgendwann haben wir den Grill angezündet:

Die zwei Patties rechts sind vegetarisches Chicken für Tamara ;-)


Und wieder wurde kräftig Fußball gespielt:


Wie klein die Welt manchmal doch ist, mußten wir auch mal wieder feststellen. Irgendwann fingen zwei Frauen (Mutter und Tochter) an, auf der Wiese Volleyball zu spielen und wir merkten, daß das Bekannte von uns aus Hickory sind. Wir hatten uns schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen und es war nett, mal wieder zu plaudern.

Helmuth schlug dann vor, daß wir den schönen Boone Fork Trail wandern gehen. Wir ließen alle unsere Sachen einfach dort auf dem Picknickplatz stehen, senkten nur vorher das Dach des Pavillons und begaben uns dann auf den 5 Meilen langen Trail (= 8 km):


Der Trail ist ein Rundweg und ein sehr schöner, abwechslungsreicher Wanderpfad. Ein kurzes Stück des Trails geht über offene Wiese:




Der große Teil des Wanderweges geht aber immer durch den schattigen Wald, was sehr angenehm ist. Es geht ein langes Stück an einem Creek entlang und den kreuzt man immer wieder. Meistens geht es über dicke Steine durchs Wasser und ab und an gibt es eine kleine provisorische Brücke. Der ganze Wanderweg geht immer wieder über Felsen und Wurzeln, was uns gut gefiel:









An einer Stelle muß man sogar über eine Leiter klettern:


Diesen Trail sind wir nun das zweite Mal gewandert. Das erste Mal waren wir hier im September letzten Jahres (link zum Blogeintrag). Ein wirklich ganz toller Wanderweg...

Als wir nach der Wanderung an unseren Platz zurückkamen, war es schon kurz nach 5 Uhr. Wir waren bereits seit vor 11 Uhr hier. Damit verabschiedeten wir uns von dem schönen Platz und machten uns wieder auf den Heimweg. Erst ging es nochmals ganz kurz über den Blue Ridge Parkway:

Sonntag, 19. Juni 2016

Auf den Spuren der "Hunger Games"

Am Samstagnachmittag haben wir einen kleinen Ausflug zu einer anderen "Sehenswürdigkeit" in unserer Umgebung gemacht. Nur gute 10 Minuten Autofahrt von uns entfernt, befindet sich ein Ort, an dem Dreharbeiten für den Film "Hunger Games" stattfanden. In Deutschland heißt der Film "Die Tribute von Panem".

Was viele gar nicht wissen, ist, daß wir hier in North Carolina eine sehr große Filmindustrie haben. Hier werden sehr viele Filme und TV Shows gedreht. Besonders die Außenaufnahmen / Landschaftsaufnahmen von vielen Filmen wurden in der schönen Natur von North Carolina aufgenommen. Zum Beispiel Filme wie: "Der letzte Mohikaner", "Dirty Dancing", "Die Farbe Lila", "Forrest Gump", "Nell", "Jagd auf Roter Oktober" und die Liste geht weiter und weiter...

Bei uns in der Nähe liegt das alte verlassene Dorf von den Arbeitern einer textile mill (=einer Spinnerei / Weberei) und diese Location wurde im Film "Hunger Games" benutzt, um das arme District 12 darzustellen. Hier ein Link dazu, wer etwas mehr dazu lesen möchte: klick.


Wir haben dort geparkt und uns die verlassene kleine Stadt bzw. Dorf angeschaut. Diese wurde 1904 für die Arbeiter gebaut und die Häuser sind inzwischen sehr heruntergekommen und zerfallen, aber sehr interessant zu sehen:





Besonders bekannt aus dem Film ist dieses Gebäude:




Hier mal zum Vergleich ein Foto aus dem Movie von genau dieser Location (Quelle: http://cdn2.thr.com/sites/default/files/imagecache/scale_crop_768_433/2011/08/HungerGames1_a_l.jpg):



Wir sind dann noch durch den Rest der verfallenen Dorfes geschlendert und haben in manche der alten Häuser hineingeschaut:










Von hier aus fuhren wir noch in einen kleinen Park in Hickory und machten dort unter anderem diese Fotos:







Von hier aus fuhren wir zu einem mexikanischem Restaurant, um ein early Father's Day Dinner zu haben - Father's Day war dann am Sonntag (6/19):