Noch ein letzter Blick auf das Flugzeug, mit dem wir gerade angekommen waren:
Beim Kofferband kamen mein Koffer und Helmuth's Koffer an, aber auf Ben's warteten wir vergeblich. Es dauerte ewig, es kamen schon keine Koffer mehr nach und sein Koffer war immer noch nicht dabei gewesen. Es waren noch bestimmt 7 - 8 Leute da, die auch auf ihre Koffer warteten. Deswegen hatte ich eher die Hoffnung, dass sie noch auftauchen würden. Dann bekamen wir die Info, dass sie keine weiteren Koffer mehr hätten und siehe da, plötzlich tauchten noch ein paar Koffer auf und Ben's war dabei.
Wir sind dann zur Autovermietung gegangen. Wir hatten bei Sixt ein Auto angemietet und man musste da eine Zeit angeben, wann man da sein würde. Da wir so ewig lang beim Kofferband warten mussten, waren wir nun eine Stunde später als angegeben da.
Der (doofe) Mitarbeiter bei Sixt teilte uns dann mit, dass er das von uns gebuchte Automatikauto bereits an jemand anders gegeben hätte, da wir ja jetzt eine Stunde zu spät gekommen wären. WHAAAAT? Warum würde man so was tun? Wir hatten das Auto fest gebucht und natürlich auch schon bezahlt. Das hörte sich eher nach einer Ausrede an, da er sicherlich von Anfang an kein Automatikauto hatte.
Wir fanden, dass Kundenservice hier nicht wirklich groß geschrieben wurde. Es lohnte sich nicht, weiter zu diskutieren. Er hatte nur Automatikautos in der nächst höheren Klasse, aber wir wollten nicht mehr bezahlen. So nahmen wir einen Schaltwagen. Wir können natürlich Schaltwagen fahren, wollten es aber ganz entspannt haben mit einem Automatik 😁.
Das war unser Mietwagen für die nächsten Wochen - ein Fiat Tipo:
Wir sind direkt in unseren alten Heimatort gefahren und haben uns einfach "unter die Bevölkerung gemischt" 😉. In einer Bäckerei haben wir eine Kleinigkeit zum Frühstück gegessen:
Wir hatten etwas Papierkram bei unserer deutschen Bank zu erledigen. Das war der Hauptgrund, warum wir hier stoppten auf dem Weg zu meiner Mama.
Es fühlte sich so unwirklich an, einfach so durch unsere alte Heimat zu spazieren. Wir kamen an der Kirche vorbei, in der wir 1993 getraut wurden:
Wir besuchten einen ersten deutschen Supermarkt (Lidl) und staunten über die vielen Goodies:
Unser alter Heimatort hat ca. knapp 3.500 Einwohner. Natürlich haben wir auf unserem Erkundungstrip gleich einige Leute getroffen, die uns kannten und überrascht waren, uns hier zu sehen.
Wir besuchten unsere Lieben auf dem Friedhof. Das Grab von Helmuth's Eltern:
Und Helmuth's Großeltern:
Dann ging es noch zu Aldi, wo wir ein paar Lebensmittel einkauften und uns auch eine Aldi Talk Karte holten:
Erst der Aldi Einkauf und gleich daneben ist ein Rossmann, wo wir die ersten Notwendigkeiten für die nächsten Wochen einkauften:
Meine Mutter hatte ein leckerer Mittagessen für uns gekocht und wir bezogen unsere Zimmer bei ihr:
Später sind wir zu Helmuth's älterem Bruder gefahren, wo wir den späten Nachmittag verbrachten und eine leckere Brotzeit zum Dinner gegessen haben:
Danach hieß es schon das erste Mal Abschied nehmen von der Oma. Wir würden die nächste Woche eine Reise durch Deutschland machen. Ben hatte sich das gewünscht, er wollte mehr von Deutschland sehen.
Tschüss, Oma bis in einer Woche...





















Kundenservice in Deutschland... ich würde ja zumindest gerne sagen, dass der Kundenservice in Deutschland schlecht ist, aber er ist schlicht und ergreifend nicht vorhanden. Es gibt keinen. Als Kunde bist du in Deutschland immer der Depp. Ich komme mir so oft in einem Laden als Störenfried vor. Mitarbeiter, die man etwas fragen möchte, ergreifen die Flucht, wenn man mal jemanden erwischt, kann derjenige nicht weiterhelfen,... es ist absolut schrecklich. Und an jeder Kasse wird man grundsätzlich erst einmal als potentieller Ladendieb gehalten, muss Taschen anheben usw., und wenn man dann nachgewiesen hat, dass man wirklich keine Waren versteckt hat, wird man unfreundlich abkassiert. Ich könnte Romane über meine Erfahrungen beim Einkaufen schreiben ;)
AntwortenLöschenDas ist für mich jedes Mal ein kleiner Schock, wenn ich in D bin, lach. Der allgemeine ruppige Ton beim Einkaufen usw. ist etwas, das mich jedes Mal ein bisschen abschreckt. Meine Mutter sagt dann schon mal so etwas wie: "Du bist doch hier aufgewachsen. Du kennst das doch. Stell dich doch nicht so an 😁!" Sorry, aber nachdem ich nun 15 Jahre hier lebe, ist das immer wieder ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich bin nun mal "verwöhnt", würde ich sagen. Aber ich komme trotzdem immer wieder nach D zu Besuch, versuche mich nur vorher schon innerlich dafür zu wappnen, hahaha!
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