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Samstag, 21. Februar 2026

Alles stand still

Nachdem es am Wochenende diesen Eissturm gab, blieb bei uns in der Gegend das "normale" Leben irgendwie stehen. Die Schulen blieben die ganze Woche geschlossen, da die Straßen - vor allem die Nebenstraßen weiter eisig blieben. Auch wenn tagsüber die Sonne schien, die Nächte waren sehr kalt und alles gefror wieder über Nacht. 

Sogar die Supermärkte hatten nicht ihre gewohnten Öffnungszeiten, alleine schon aus dem Grund, da sie nicht genug Mitarbeiter hatten. Bei solchem Wetter bleiben die Leute oft zu Hause und das wird von den Arbeitgebern hier im Süden geduldet.


Die Events bei uns in der Arbeit wurden auch cancelled wegen dem Wetter bzw. Straßenverhältnissen. Ich musste also nicht raus und habe einfach die Ruhe genossen und habe unsere Nachbarschaft die nächsten Tage nicht verlassen. Helmuth dagegen war die ganze Woche auf Geschäftsreise und verpasste das alles:


Die Straßen in unserer Neighborhood hatten immer noch viele spiegelglatte Stellen, so dass ich nicht mal wirklich Lust zu meinem üblichen Walking hatte. Gemütliche Hundespaziergänge mit Charlie gehörten aber wie immer mehrmals täglich zur Routine:


Dieses Weiß blieb diesmal tatsächlich die ganze Woche. Das haben wir noch nie erlebt in den 15 Jahren, die wir hier leben. Gewöhnlich schmilzt der Schnee nach einem Tag sofort wieder weg. Doch dieses Mal war es erstens nicht wirklich Schnee, sondern es waren Eisschichten und das Wetter blieb die nächsten Tage einfach noch zu kalt. Wie schon gesagt, so einen "echten" Winter wie diese eine Woche haben wir hier noch nie erlebt.



Immer vorsichtig auftreten, denn das war überall eisglatt:


Am meisten bei diesem Wetter gelitten hat diese arme Wurst:


Das am Boden war ja kein feiner Schnee, sondern Eis mit scharfen Kanten. Der kleine Pablo kam damit gar nicht klar und es war sehr schwierig, ihn dazu zu bekommen, dass er sein Geschäft macht:


Mittwochabend bekam ich dann noch lieben Besuch:


Ben war angereist, da er am nächsten Morgen bei uns an der Führerscheinstelle seinen Führerschein erneuern ließ. Auf dem Land ist da immer weniger los, während in der Großstadt immer crazy viel los ist. 


Ben hat bei uns übernachtet. Er hatte sich den Vormittag frei genommen und war dann morgens direkt in aller Frühe in der Führerscheinstelle. Mittags war er dann schon wieder in seinem Buero in Charlotte.

Freitag, 20. Februar 2026

Winter Wonderland

Am Montag (26. Januar) wachten wir zu einer netten Winterlandschaft auf mit blauem Himmel und Sonnenschein und sehr kalten Temperaturen. 


Charlie hat damit kein Problem - im Gegenteil, er liebt es:



Das sah zwar wunderschön aus, aber die Straße war spiegelglatt mit der eisigen Unterschicht:






Wir beide hatten eine schöne, große Hunderunde:


Am Baum kann man sehen, wie die Wassertröpfchen zu Eis gefroren waren:


Gegen Mittag machte sich Helmuth auf den Weg zum Flughafen Charlotte, da er geschäftlich verreisen sollte. Der Flughafen hatte zwar viele Flüge gestrichen wegen dem Wetter, aber sein Flug war nicht dabei. Er meinte dann später nur, dass die Nebenstraßen noch immer schlimm waren. Dort war nichts gemacht worden, aber der Highway war gut befahrbar:


Ich suchte mit Emberly eine Stelle, wo sie mit ihrem Schlitten Spaß haben konnte:




Dieser kleine Abhang war genau richtig für sie. Dort ist sie x-Mal rauf und runter:


Manches Mal machte sie bei der Landung sogar einen Salto und fand das richtig lustig:


Ich habe auch ein Video davon gemacht:


Dies hier ist nicht wirklich Schnee, sondern eine gefrorene Fläche, auf der der Schlitten gut gleiten konnte:






Tamara hat sich um die Einfahrt gekümmert. Es war schön sonnig und genau der richtige Moment, um alles sauber zu bekommen. Man kam aber wirklich nicht weiter mit einer einfachen Schneeschaufel, da es eine Eisschicht war. Sie brauchte dafür die Gartenschaufel, um da (mit viel Kraft) durchzukommen:




Wir haben das Weiß für den Tag genossen und jetzt durfte es von mir aus wieder verschwinden...

Donnerstag, 19. Februar 2026

Der Eissturm

Als wir am Sonntagmorgen (25. Januar) aufwachten, war unsere Welt weiß. Emberly war ganz aufgeregt und wollte schnell hinaus und spielen: 



Der kleine Pablo ging erst mit dem gewohnten Elan hinaus und dann merkte er, dass da etwas weißes Kaltes am Boden war und sofort zog er alle vier Bremsen an:


Das sah zwar aus wie Schnee, waren aber eher Mini-Eiskügelchen:







Der Schnee klebte überhaupt nicht, aber Emberly hat das gar nicht gestört:




Der Hundespaziergang mit Charlie war Fun, denn Charlie liebt Schnee und tobte freudig darin herum:





Emberly fand Eisfiguren in ihren Töpfchen auf der Terrasse:


Ich habe eine leckere Zuppa Toscana im Crockpot gemacht - immer das richtige bei solchem Wetter:


Am späten Nachmittag nochmals eine Fun Runde mit Charlie, wobei wir selber irgendwann sagen müssen, wann es nach Hause geht, denn Charlie merkt nicht, dass es ihm vielleicht zu kalt werden könnte:



Sonntagabend um 9pm sah unsere Straße gar nicht gut aus. Das sah zwar einfach nur weiß aus, aber darunter war bereits eine solide Eisschicht und die Nacht sollte es hohe Minusgrade geben: