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Sonntag, 20. Dezember 2015

Weihnachtsbäckerei

Auch in diesem Jahr habe ich meine eigene Weihnachtsbäckerei zu Hause betrieben. Meine Familie liebt es, in der Vorweihnachtszeit viele selbstgemachte Plätzchen zu essen und so fragte jeder nach der ein oder anderen Lieblingssorte an Plätzchen. Ich kann mir Weihnachten aber auch nicht ohne selbstgemachte Plätzchen vorstellen und habe auch dieses Jahr wieder gerne gebacken.




Neben den ganzen Plätzchensorten hatte Tamara sich auch gewünscht, daß ich Salzstangen backe. Diesen Wunsch habe ich ihr auch gerne erfüllt. Die erste Portion ist bereits aufgegessen und ich habe das Rezept schon ein zweites Mal gebacken:


Jetzt wird zu Hause munter geknabbert. Letztens hat Helmuth eine Dose voll Plätzchen zur Arbeit mitgenommen. Die Kollegen (teilweise Deutsche) mochten die Plätzchen und haben sogar nach einem kostenlosen Refill gefragt, lach. Es sind 9 Sorten Plätzchen dabei:


Tamara hat ihren 3 besten Freundinnen auch jeweils ein Tütchen mit German Cookies und ein paar German Haribos als Geschenk zur Schule mitgenommen:


Und wenn wir schon bei kleinen Geschenken sind: Ben hat seinen Lehrern von den 4 Hauptfächern (Math, Language Arts, Science und Social Studies) jeweils ein kleines Geschenk mitgenommen. Das ist hier in den USA sehr üblich, daß man den Lehrern seine Anerkennung auf diese Art zeigt. Und seine Schulbusfahrerin bekam auch ein Geschenk. In den Tüten sind ein Beutel mit Winter Pasta, ein Glas Marmelade (Made in Germany) und eine 70% Dark Chocolate (Made in Germany) und eine von Ben geschriebene Weihnachtskarte:


Und vor ein paar Wochen haben wir mal wieder Marmelade nach unserem deutschen Geschmack gemacht. Wir kaufen hier nicht gerne Marmelade, es sei denn, sie ist aus Europa importiert. Diesmal haben wir eine Mischung aus Himbeere, Brombeere und Banane gemacht:

Freitag, 18. Dezember 2015

2 x Mexikaner an einem Wochenende

Vor einer Woche haben wir uns freitags mit den Mädels vom Laden zum Lunch getroffen. Ursprünglich wollten wir abends weggehen, doch dann war Alexis etwas dazwischen gekommen und so haben wir kurzfristig auf Lunch gewechselt.

Wir trafen uns um 12:30pm beim Mexikaner "Rancho Viejo" und da das Wetter so wunderschön war, saßen wir draußen auf der Terrasse und das im Dezember! Da wir ja nun Mittags aus waren, gab es diesmal keine Cocktails für uns, lach. Dafür hatte ich aber eine mexikanische Soda probiert, die sehr lecker schmeckte. So saßen wir 4 Mädels bis gegen halb 4 Uhr zusammen und hatten uns soooo viel zu erzählen. Wir vermissen immer noch die Zeit, wo wir uns fast täglich im Laden sahen und genug Zeit hatten, über Gott und die Welt zu sprechen.


Am Samstagmittag war ich dann schon wieder bei einem Mexikaner. Wir hatten Ben vormittags beim ACT-Test in Statesville gehabt und danach wollte er nur noch spielen. So kam es, daß Helmuth und ich alleine ein kleines Lunch Date beim Mexikaner hatten, nachdem wir Ben zu Hause abgesetzt hatten. Diesmal gingen wir zum "El Sarape" und saßen wieder im T-Shirt draußen in der Sonne auf der Terrasse. Das Dezember-Wetter dieses Jahr ist noch wärmer als sonst. Helmuth und ich haben oftmals den gleichen Geschmack, wenn es ums Essen geht. Wir endeten mal wieder, daß wir beide das gleiche Gericht bestellten, ACP:


Am Samstagabend waren wir dann in der Christmastown McAdenville und darüber hatte ich bereits hier im Blog berichtet. Es war ein sehr schöner Abend...

Am Sonntag am späten Nachmittag  hatte Ben dann Indoor-Soccer Practice in der Turnhalle einer Grundschule. Er ist in der Altersstufe 11 - 12 Jahre und ist mal wieder der Größte / "Längste" auf dem Platz:


Diese Woche hatte ich mal ein schnelles Foto von Tamara und Ben erhascht, als sie aus der Schule nach Hause kamen. An diesem Tag hatten wir tatsächlich sonnige 23° C. Ben hat sich zu Hause sofort in Shorts geschmissen und Tamara trägt in diesem Bild ihre Jacke nur aus Faulheit, denn sie hatte ihre Hände schon voll mit anderen Sachen:


Heute ist Freitag und schon steht schon wieder das Wochenende vor der Tür. Heute haben die Kids auch ihren letzten Schultag und dann 2 Wochen Ferien!!! Wir freuen uns alle auf Weihnachten. Für den 24. Dezember sind uns 19°/20° C vorausgesagt. Und worauf wir uns noch freuen: Dieses Jahr fahren wir nach Weihnachten für ein paar Tage in Urlaub.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Der große ACT-Test

Heute mal etwas Schulisches:

Am Samstagmorgen weckte uns tatsächlich auch mal der Wecker wie sonst zur Schulwoche, denn Ben hatte sich freiwillig zum ACT-Test gemeldet. ACT bedeutet "American College Testing" und das ist ein Test, den man eigentlich erst in der High School macht. Das Resultat des ACT-Testes beurteilt die akademische Bereitschaft der Schüler fürs College. Wenn man sich am Ende seiner High School Zeit bei Colleges bewirbt, wird immer nach dem Resultat von diesem ACT-Test gefragt.

Ben ist erst in der 7. Klasse in der Middle School und eigentlich noch zu jung, um den ACT-Test zu machen. Es gibt aber ein Programm von der Duke University, "Duke TIP Program" genannt und die hatten Ben angeschrieben. Das TIP steht für "Talent Identification Program". Duke TIP schreibt also manche Middle School Kinder an, die in den Jahren davor sehr gute Werte in den EOG (=End of Grade) Tests erzielt haben. Sie haben Ben angeschrieben und ihm angeboten, einen ACT Test schon jetzt in der 7. Klasse zu machen. Ben war sofort begeistert von dieser Idee und so kam es, daß wir am Samstagmorgen um 8 Uhr in einer High School in Statesville standen.

Ben war ein kleines bisschen verunsichert, als er sah, daß um ihn herum in der Warteschlange scheinbar nur "große High School Kids" standen. Später sahen wir dann doch noch 2 andere Kinder aus seiner Schule. Wir ließen Ben dort zum Test und holten ihn erst gegen 12 Uhr wieder ab. Er war eigentlich ganz entspannt nach dem Test und meinte nur, daß der Grammar-Teil für ihn am einfachsten war. Bei den anderen Themen (Science, Mathe, Reading) hätte er schon gemerkt, daß dort auch Themen vorkamen, die er bisher noch nicht in der Schule gelernt hatte. Das ist aber auch völlig normal, denn wie gesagt. wird dieser Test eigentlich erst Jahre später gemacht.

Tamara hat den ACT-Test erst in der 11. Klasse gemacht (und sehr gut abgeschnitten). Sie kam damals mitten in der 7. Klasse in die USA und kam dadurch gar nicht für das Duke TIP Program in Frage. Sie meinte aber auch, daß dies für Ben eine sehr gute Chance ist, um schon mal zu sehen, wie so ein Test abläuft. Man sagt hier, daß es eine Ehre ist, wenn man vom Duke TIP Program ausgesucht wird und wir sind stolz auf Ben.


Montag, 14. Dezember 2015

Christmastown USA

Am Samstagabend sind wir in die Christmastown McAdenville gefahren. Das ist eine Kleinstadt, die ca. 40 Minuten Fahrt von uns entfernt liegt. In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich McAdenville in eine richtige Weihnachtsstadt, berühmt für seine besonders schön weihnachtlich geschmückten Häuser. Jedes Jahr reisen Hundertausende an, um die Lichter zu bewundern. Hier ein Wikipedia Link mit Infos klick.

Wir waren kurz nach Einbruch der Dunkelheit in McAdenville. Das ist gerade noch rechtzeitig, um nicht im Stau stecken zu bleiben. Jedes Jahr reisen mehr als 300.000 Autos an, um die mit Lichter geschmückte Stadt zu bewundern. Die meisten Besucher rollen aber auf typisch amerikanische Art einfach nur durch die Hauptstraße ohne ihr Auto zu verlassen. Wir parken immer und spazieren durch die Stadt und gehen dann auch sehr gerne in die Nebenstraßen, die so viel ruhiger sind als die Hauptstraße.


Wir waren jetzt nun schon das 5. Jahr in Folge hier, um uns die Christmas Lights anzuschauen und genießen es jedes Mal. Es macht immer wieder Spaß, durch dieses kleine Städtchen spazieren zu gehen:


Es ist für uns schon eine feste Tradition geworden, in der Vorweihnachtszeit hierhin zu kommen und ich freue mich, wenn ich Fotos von unseren Kids in dieser Umgebung mache. Anhand der Fotos sehe ich dann wieder, wie viel sie gewachsen sind im Vergleich zu den Vorjahren.

Dieses Jahr war es mit 18° C besonders warm:


Bei einem Haus saßen Mr. & Mrs. Santa im Schlitten und die Kids standen Schlange, um ein Foto mit ihnen zu machen.


Die Häuser hier haben eine besonders schöne Bauweise und sind teilweise sehr unterschiedlich geschmückt. Ich habe natürlich wieder viele Fotos gemacht:


Das "Grinch-House":


Hier sind noch zwei kleine Videos:



Auf dem Weg raus aus McAdenville stellten wir mal wieder fest, wie ewig lang der Stau in die Stadt hinein war. Man muß früh am Abend hier ankommen, sonst steht man nur im Stau.

Wir stoppten auf dem Heimweg bei Steak'n Shake und aßen dort Dinner und hatten Milkshakes.