Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Donnerstag, 11. Februar 2016

Wochenendfun

Am vergangenen Wochenende waren wir unter anderem auch bei TJmaxx, wo ich zwei paar neue Schuhe für mich gekauft habe. Ich brauchte mal wieder neue bequeme Turnschuhe und es sind diesmal Sketchers mit einer guten Memory Foam Innensohle geworden. Man läuft sehr gut darin. Auch neue Crocs habe ich gekauft, denn sie waren nur $ 16.99 und die benutze ich sehr gerne als Hausschuhe:


Auch von TJmaxx gab es zwei neue Tischläufer für den großen Esstisch und gute Yankee Candle Kerzen. Diese Kerzen gehören meiner Meinung nach zu den besten Duftkerzen, die es hier gibt. Sie sind üblicherweise nicht wirklich billig, aber man merkt den Unterschied deutlich zu anderen Kerzen. Diese beiden waren reduziert auf je $ 11.00:


Am Sonntagmittag waren wir mit der Family bei Bob Evans Lunch essen. Unsere Kinder hatten sich beide ein Frühstück (ganz nach ihrem Geschmack) bestellt und dazu wie immer die obligatorische Hot Chocolate, die es hier mit kostenlosem Refill gibt. Helmuth und ich hatten jeweils ein 3-Gang-Menue mit Suppe und Nachtisch und Fisch als Hauptgericht bestellt:


Ben hatte sowohl am Samstag als auch Sonntag je ein Soccer Game in der Kunstrasen-Indoorhalle, so drehten sich unsere Tagespläne ganz darum. Ben hat tasächlich mal wieder ein Tor geschossen und darüber freut er sich immer ganz besonders, da er als Abwehrspieler meistens doch mehr hinten spielt.



Mittwoch, 10. Februar 2016

Ein neues Haustier

Vor ca. 2 Jahren bekam Tamara 3 Farbmäuse als Haustiere zum Geburtstag. Wir hatten solche bereits in Deutschland. Farbmäuse haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca. 1 Jahr. Die letzte Maus von den dreien ist nun vor ungefähr 2 Wochen gestorben. Nun wollte sie gerne wieder ein Haustier und da sie diesen Monat Geburtstag hat, durfte sie sich wieder ein Haustier aussuchen.

So ging es am Wochenende zum PetSmart und wir schauten, was sie so da haben. Sie hatte sich aber schon ihre Gedanken gemacht und auch online ausführlich informiert und wußte, was sie in etwa haben wollte.

Da strahlt sie happy:


Wir endeten damit, daß wir einen Hamster kauften. Sie fragte zwar vorher noch wegen einem Frettchen oder einer Schlange, aber nöööö, lach!

Der Käfig und einige andere Zubehörteile von den Mäusen paßten auch zum Hamster. Tamara hatte alles gründlich geputzt und das "Haus" war bereit für einen neuen Bewohner.



Es ist ein Short Haired Syrian Hamster (= Syrischer Hamster oder Goldhamster). Ist er nicht goldig. Es ist ein Mädchen und hat den Namen "Sherlock" bekommen:


Montag, 8. Februar 2016

Leider nicht gewonnen

Am Sonntag fand das jährliche größte Sporterreignis der USA statt: Super Bowl 50. Es spielte unser Home Team Carolina Panthers gegen die Denver Broncos. Deswegen waren die Fans in beiden Carolinas (North & South) ganz aus dem Häuschen. Doch leider haben unsere Panthers mit 24:10 gegen die Broncos verloren ...

Nur kurz eine Vorstellung der beiden Teams: Die Denver Broncos sind seit vielen Jahren eines der ganz großen Football Teams und zur Zeit haben sie den Star Quarterback Peyton Manning (39 J.). Gegründet wurden die Denver Broncos 1960. Die Carolina Panthers gelten dagegen als ein eher unwichtiger scheinenendes Team. Sie spielen erst seit 1995 und der derzeitige Quarterback ist Cam Newton (26 J.). Die Denver Broncos haben es 8 Mal in den Super Bowl geschafft (davon 5 x verloren). Die Carolina Panthers haben es 2 Mal (2003 und 2016) in den Superbowl geschafft und beide Male verloren.

Die Carolina Panthers hatten diesen Herbst / Winter eine super gute Season. Sie hatten in der regulären Season 15 Spiele gewonnen und nur ein einziges verloren. Das war etwas, was in dieser Season kein einziges anderes Team geschafft hatte. Es war eine "awesome" Season, wie hier jeder sagt. Die Fans waren alle aus dem Häuschen. Die Panthers landeten damit im großen Finale, dem Super Bowl. Das ist eigentlich so vergleichbar, als würde Werder Bremen mal ganz vorne in der Bundesliga spielen.

Seit Tagen und Wochen liefen hier alle Leute in ihren Panthers-Jerseys herum. Überall sah man nur Panthers Fans - in allen Altersstufen, auch die Restaurantbedienung oder die Verkäuferin im Geschäft usw. Die letzten Tage vor dem Superbowl konnte man kaum noch irgendwo Panthers-Klamotten kaufen. Die waren überall so gut wie ausverkauft.

Dann kam am Sonntag der große Tag und wir waren leider diesmal die Verlierer. Das war natürlich erstmal eine große Enttäuschung. Die Denver Broncos mit ihrem Quarterback Peyton Manning wissen sicherlich auch noch sehr gut, wie es sich anfühlt, wenn man verliert, denn im Superbowl in 2014 hatten sie haushoch mit 43:8 gegen die Seattle Seahawks verloren.

Die Fans der Panthers waren natürlich enttäuscht, aber die große Reaktion ist: "Wir hatten eine awesome Season und natürlich sind wir immer noch Panthers Fans und stehen voll zu ihnen." Die Mannschaft wurde mit vollen Ehren von den Fans in Charlotte zurück begrüßt. Es war eine großartige Leistung, daß sie es zum Superbowl geschafft hatten und wir hatten viel Spaß während der Season.

Am Sonntag schauten wir das Spiel von der heimischen Couch aus. Lady Gaga hatte die Nationalhymne gesungen - sehr beeindruckend übrigens und sie sah fast "normal" aus, lach.


Das Spiel wurde natürlich sehr oft unterbrochen und es gab die dollsten Werbespots. Ein 30-sekündiger Werbespot kostet tatsächlich ca. 5 Mio. Dollar!!! Jedes Jahr sind diese Werbespots immer besonders sehenswert.


Mit Popcorn und Spannung dabei:


Wichtig beim Super Bowl ist auch immer die Halftime Show. Dieses Jahr waren eingeladen: Coldplay, Beyonce und Bruno Mars. Wir waren begeistert:


Na dann, bis zum nächsten Super Bowl in 2017, lach...

Freitag, 5. Februar 2016

5 Jahre USA

Nun ist es soweit: Heute am 5. Februar sind wir 5 Jahre in den USA.

Schon seit Helmuth und ich im Herbst 1994 unsere erste Rundreise mit dem Mietwagen durch den Südwesten der USA gemacht haben, waren wir von diesem Land fasziniert. Wir machten immer wieder mal Urlaub hier und immer mehr mochten wir den "American Way of Life". Wir haben davon geträumt, wie es wohl wäre, wenn wir mal länger hier bleiben würden. Gemacht haben wir es dann doch nicht. Es gehört auf jeden Fall eine gute Portion Mut dazu, so einen Schritt zu machen.

Als wir dann beide die "40" erreicht hatten, hatten wir die Idee immer noch im Hinterkopf und sie wollte einfach nicht verschwinden. Wir sprachen die Sache durch und diesmal war es uns beiden sehr ernst und wir machten Nägel mit Köpfen. Wir arbeiteten damals beide bei derselben Firma in D, die auch ein Werk in North Carolina hat und dort gab es das passende Jobangebot für Helmuth: Leiter der Qualitätssicherung / Quality Control Manager.

Unsere Kinder waren einverstanden mit einem Umzug in ein völlig neues Land. Sie sagen immer, daß sie mit dieser Idee aufgewachsen sind, da wir Eltern in all den Jahren immer wieder davon sprachen. Tamara war in der 7. Klasse und Ben in der 2. Klasse. Sie waren noch jung genug, um diesen Neuanfang hier in den USA sehr easy zu schaffen. Tamara war auf dem Gymnasium und wußte eigentlich viel English, Ben hatte ein paar Grundkenntnisse, die er aber hier gar nicht anwenden wollte, da er meinte, daß sich dieses English hier ganz anders anhören würde als das, was er in Deutschland gelernt hätte.

So kam es also, daß wir am 5. Februar 2011 in North Carolina landeten. Wir konnten es kaum fassen, daß wir wirklich hier sind und bleiben dürfen. Lange Zeit fühlte es sich noch wie ein Langzeiturlaub an. Vor allem die Zeit, wo wir im möblierten Appartment wohnten. Als wir dann nach 3 Monaten in unser eigenes Appartment umzogen und unsere Möbel und Sachen aus dem Container hatten, dann wurde es immer heimischer. Und dann als wir im April 2012 dieses Haus kauften, waren wir wirklich zu Hause angekommen.

Es folgen ein paar Fotos von Februar 2011 - beim Anblick unserer Kinder wird es besonders bewußt, wie viel Zeit vergangen ist. Auf dem ersten Foto sieht man uns in der Stretch-Limousine, die uns überraschenderweise am Flughafen Charlotte erwartete. Man sieht Tamara und Ben die Müdigkeit der langen Reise an:


Nur eine Woche später machten wir unseren ersten Tagesausflug zum nahe gelegenen Blue Ridge Parkway:


Ein Spaziergang in einem Park in Hickory - man achte besonders auf den "Winzling" Ben, lach:


Wir lebten uns alle hier sehr gut ein, knüpften erste Kontakte und schließlich Freundschaften, die Kinder gingen gerne zur Schule, wir alle gewöhnten uns an den täglichen Ablauf in dieser neuen Welt... Irgendwann dann nach einem Jahr bekam Helmuth eine Beförderung in der Firma angeboten: Leiter der gesamten Produktion / Production Manager.

5 Jahre sind nun um und wir haben es alle vier keinen einzigen Tag bereut. Wir haben es nur bereut, daß wir es nicht schon viel früher gemacht haben, lach!

Ich habe heute nach langer Zeit mal in dem alten Fotoalbum von unserem ersten USA-Urlaub im September / Oktober 1994 geblättert und habe eine Collage mit ein paar Fotos von damals gemacht. Wir arbeiteten damals schon beide für die Firma, mit der wir heute hier sind und hätten es wahrscheinlich schon in Angriff nehmen können. Was waren wir noch jung, lach!

Donnerstag, 4. Februar 2016

In der Suppenküche

Am Montag war ich in der Corner Table in Newton zum Volunteeren. Das ist eine Suppenküche, die auf Basis von Spenden läuft. Ortsansässige Kirchen, Firmen und Geschäfte spenden Geld oder Lebensmittel an die Corner Table und ein sehr großer Kreis an Volunteers kommt täglich zum freiwilligen Helfen.

Das Volunteeren ist eine sehr große Tugend der Amerikaner, wie wir das in unserer Zeit hier festgestellt haben. Es wird überall sehr gerne freiwillig geholfen, sei es in Arbeitskraft oder in Geld.


Die Corner Table serviert von Montag bis Freitag ein warmes Mittagessen an jede Person in Not, die dorthin kommt. Am Ende der Woche wird eine mit Lebensmittel gefüllte Tasche mitgegeben, um über das Wochenende zu kommen. Durchschnittlich kommen ca. 150 Leute pro Tag dorthin zum Mittagessen.

Wir sind mehrere Freundinnen, die wir mehr oder weniger regelmäßig zusammen dorthin gehen, um zu helfen. Manche von uns helfen bei der Essensausgabe, andere beim Servieren des Essens oder der Getränke.

Das Mittagessen dieses Mal bestand aus: Biscuits, eine Art Hackbraten mit Pilzsauce, Baked Potato, Corn Casserole und Coleslaw. Zum Nachtisch gab es zwei Arten von Kuchen. Ich arbeitete bei der Essensausgabe, wo wir die Teller vorbereiten und die bedienenden Volunteers bringen sie dann an die Tische.


Nachdem die offizielle Essenszeit vorbei ist, können auch wir Volunteers dort essen. Manchmal geht schon mal das eine oder andere Gericht aus, doch diesmal fragten die Besucher verhältnismässig wenig nach einem Nachschlag, da das eine sehr sättigende Portion war. Es war viel übrig geblieben. Mir hat es auch sehr gut geschmeckt:

Mittwoch, 3. Februar 2016

Mit Freunden essen gehen

Am Freitagabend waren wir mit Freunden zum Dinner verabredet. Marina, Inna, Alexis (= die Girls mit denen ich früher im Laden gearbeitet habe) und jeder hatte seinen Partner dabei. Inzwischen kennen wir auch die Männer sehr gut und wir verbringen gerne Zeit zusammen. Wir trafen uns um 7pm Downtown im Hickory Tap Room und hatten Glück, daß wir sofort einen Tisch bekamen. Der Tap Room ist eine Art Brauhaus und das Essen dort ist sehr lecker und sie haben dazu ganz passable Preise.



Wir hatten wieder mal einen richtig schönen Abend und saßen bis Mitternacht dort zusammen und sprachen über Gott und die Welt.

In letzter Zeit haben wir uns relativ oft getroffen. Das letzte Mal erst vor zwei Wochen, aber damals ohne unsere Männer. Es war eine reine GirlsNightOut. Wir waren damals auch im Hickory Tap Room. Alexis hatte leider abgesagt, da ihr in letzter Minute etwas dazwischen kam. Das Essen dort hatte uns so gut geschmeckt, daß wir nun mit unseren Männer auch hierhin kommen wollten. Damals:

Ganz links: Fried Cheesecake
Wenige Tage davor war ich noch mit drei Nachbarinnen frühstücken bei Bob Evans. Solche Treffen sind immer ganz interessant, da man jedes Mal irgendwelche Neuigkeiten von den lieben Nachbarn hört:


Mit den German Ladies haben wir uns im Januar auch getroffen. Es ging zum Lunch zum Buffet von Golden Corral (diesmal in Morganton). Wie ihr seht, dreht sich in den USA bei Treffen mit Freunden immer alles ums Essen. Zu Socializing gehört immer auch gutes Essen dazu ;-). So ist es hier, aber wer liebt es nicht, Essen zu gehen...

Einen Tag vor Heiligabend hatten wir uns mit den Mädels vom Laden plus unseren Männern getroffen. Es war unser Weihnachtstreffen und wir gingen deswegen in ein besonders feines Lokal in Hickory, ins Highland Avenue. Extra zur Feier des Tages hatten wir uns schick gemacht:


Das Essen war sehr gut, auch wenn die ein oder andere Portion etwas klein aussah (*lach*), aber so ist es nun mal in den feinen Restaurants. Das günstigste Hauptgericht auf der Karte startete bei $ 21.00 und ein Cocktail war $ 9.00. Helmuth und ich hatten uns auch jeweils eine Vorspeise und einen Nachtisch (Créme Brûlée) geteilt:


Das war ein feines Festessen in angenehmer Gesellschaft. Wir saßen lange zusammen und quatschten allerhand, während das Lokal immer leerer wurde. Dann kamen die Mädels auf die Idee, daß wir mal wieder ein Gruppenfoto machen sollten. Gesagt - getan:


Unsere Familie und alten Freunde sind alle so weit weg und wir sind froh, daß wir hier in unserer neuen Heimat auch viele soziale Kontakte knüpfen konnten. 5 Jahre sind wir nun hier...

Montag, 1. Februar 2016

Frühlingshaft

Noch vor einer Woche hatten unsere Kinder 3 Tage schulfrei wegen dem bisschen Schnee und am gestrigen Sonntag hatten wir frühlingshafte 19° C. Die guten Temperaturen trieben alle hinaus in die Natur. Wir entschieden uns für eine Wanderung auf unserem "Hausberg". Der Bakers Mountain Park liegt nur ca. 6.5 Meilen von uns entfernt und hat sehr schöne Wanderwege durch bewaldetes Gebiet.

Hier gibt es ca. 10 km Wanderwege durch den Wald, wobei es immer wieder rauf und runter geht - eine schöne Anstrengung. Wir kombinierten verschiedene Wege und wanderten mal wieder hoch zum Aussichtspunkt.


Oben auf dem Bakers Mountain gibt es eine Observation Platform, von wo man einen guten Blick auf Hickory und Umgebung hat:


Der Berg ist 1780 feet hoch, was ca. 543 m entspricht. Dieses ist der höchste Punkt in unserem Catawba County. Ganz hinten in der Ferne kann man die Blue Ridge Mountains erkennen:


Wir machten hier eine Pause und aßen ein paar mitgebrachte Snacks:


Wir Eltern genießen die gemeinsame Zeit mit unseren Kids bei solchen Ausflügen sehr. Wir sind so froh, daß sie immer noch mit uns mitgehen:


Das war am Sonntag. Dann am Samstag war es mit 13° C auch schon angenehm. Ben hatte vormittags noch Indoor Soccer, wo wir alle dabei waren. Es war ein gutes Spiel, was sie dann mit 4:4 unentschieden gespielt haben. Ben sieht man ganz rechts auf dem Foto. Sein Team besteht aus 11- und 12-jährigen Jungen und Mädchen und da Ben für sein Alter so groß ist, sieht er mal wieder aus, als wäre er schon zu alt für diese Gruppe (rotes Team):


Und ein kleines Video:


Direkt vom Fußball fuhren wir zum Mittagessen zum Longhorn Steakhouse. Unsere Kinder haben letzte Woche ihre Zeugnisse bekommen und beide haben nur A's, deswegen wollten wir das mit einem Restaurantbesuch feiern. Ben hat diesmal einen Notendurchschnitt von 97,8 (%) und Tamara hat 98,3 (%) - wir sind mehr als zufrieden damit ;-).


Nach dem Essen ging es nach Hause, wo Helmuth und Ben eine Stange am Trampolin repariert haben. Diese war schon seit dem letzten "Flug" des Trampolins in Nachbars Garten etwas angebrochen und nun ganz durchgebrochen:


Und am Sonntagabend hatten die Männer ihren Skatabend bei uns und dafür gab es wie immer auch etwas zum snacken für sie: