Am Samstag, den 30. März war ich morgens noch im Conference Center arbeiten. Mir macht das nicht viel aus, wenn ich an einem Wochenendtag arbeiten war. Ich mache auch danach gerne noch alles mögliche an Ausflügen. Manchmal fahren wir noch nach irgendwohin und manchmal bummeln wir nur durch Hickory, das entscheiden wir dann immer je nach Lust und Laune.
Helmuth und ich sind dann eine gute Runde mit Charlie durch die Neighborhood gegangen.
Im Baumarkt hatten sie ein gutes Angebot für Rindenmulch (4 Säcke für $ 10) und deswegen fuhren wir dorthin:
Danach sind wir noch durch ein paar andere Geschäfte gebummelt, bevor es wieder nach Hause ging. Gegen Abend hatten wir uns dann entschieden, Dinner in einem mexikanischen Restaurant zu essen.
Auch jetzt gegen Abend war das Wetter noch immer schön sonnig, aber ab und an ging ein etwas frisches Lüftchen. Wir entschieden uns trotzdem, draussen auf der Terrasse zu essen, schliesslich hatten wir für den Fall der Fälle extra noch eine Jacke eingepackt.
Das Essen war wie immer lecker und die Portionen groß und wir hatten einen schönen Abend:
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Mittwoch, 17. April 2019
Dienstag, 16. April 2019
Ben's Alltag im Early College
Ben geht in die 10. Klasse und seine Schule ist das Challenger Early College. Das ist eine Mischung aus High School und College. Die Schule befindet sich auf dem Campus des hiesigen Community College. Er hat sowohl High School Klassen als auch College Klassen.
Die Schule zielt darauf hin, dass er am Ende der 4 Jahre sowohl das High School Diploma bekommt als auch ein Associate Degree. Der "normale" Weg an anderen Schulen ist, dass man erst 4 Jahre High School macht und dann nach 2 Jahren Studium am College sein Associate Degree erreicht hat. Ben's Schule kombiniert und intensiviert das, so dass er das alles in die 4 Jahre "hinein quetscht".
Diese Art von Schule spart Zeit, da man schneller durch ist, aber man spart natürlich auch Geld, denn studieren ist in den USA teuer. Ben mag seine Schule sehr und wir sind darüber natürlich sehr erleichtert. Er war damals aber auch derjenige, der mit der Idee nach Hause kam, sich an dieser Schule zu bewerben (es bewerben sich meist 3 Schüler pro freien Platz, d.h. gar nicht so einfach dort reinzukommen).
Der andere Unterschied zu den normalen High Schools sind ganz besonders die vielen Freiheiten, die die Schüler haben. Sie werden wie College Studenten behandelt und es wird von ihnen viel mehr Verantwortungsbewusstsein erwartet. Es gibt keine School Bell, die einen erinnert, dass man schnell zur Klasse hetzen muss. Die Pausen dürfen sie drinnen in der Cafeteria verbringen oder draussen auf dem Aussengelände - Ben ist immer draussen, es sei denn das Wetter ist nass oder kalt. Und das ist ein grosses Plus, was ich sehr mag. An den High Schools haben sie keine Hofpausen (wie wir das auch aus D kennen), dort stecken sie den ganzen Tag in dem einen Building fest.
Von Beginn der 4 Jahre an lockern sich jedes Jahr die Bedingungen für die Schüler immer mehr. In der 9. Klasse mussten sie von 9am bis 4:15pm anwesend sein. Jetzt in der 10. Klasse muss er nur noch zweimal pro Woche um 9 da sein, die anderen drei Tage erst um 11 Uhr. Er hat zwar immer noch die gleiche Anzahl an Klassen wie letztes Jahr, aber dazwischen mehr Zeit zur eigenen Verfügung.
Ben darf sich frei auf dem Campus bewegen, denn natürlich hat er seine College Klassen in verschiedenen Gebäuden des College, er darf aber das Schulgelände nicht verlassen. Ab der 11. Klasse dann darf er das Gelände verlassen, was eine grosse Freiheit für amerikanische Schüler ist, lach! An den High Schools gibt es das absolut nicht. Dann könnte er zum Beispiel zum Taco Bell, Walmart, Subway und noch viele andere gehen, die sich gegenüber vom College befinden. Oder mit einem Freund einfach irgendwohin fahren. Dann sind sie ja normalerweise schon 16 und haben Führerschein und sind mobil 😉.
So sieht ein normaler Tag bei Ben aus: Morgens kann er gut ausschlafen, lach! An zwei Tagen pro Woche muss er um 9am in der Schule sein und an den drei anderen Tagen sogar erst um 11am. Wir finden das richtig gut, denn Teenager brauchen ihren Schlaf, aber gehen nicht gerne früh ins Bett 😏. Er frühstückt immer zu Hause und hat am liebsten ein geschmiertes Brot etc. zum Frühstück:
Die Fotos in diesem Blogeintrag sind übrigens alle aus dem Monat Februar, egal ob Ben in Shorts ist oder in langen Sachen. Wir hatten bereits im Februar Tage mit 19º und sogar 24ºC, aber auch kalte Tage. Ich wollte bereits im Februar zu diesem Thema schreiben, hatte es dann aber irgendwie doch nicht geschafft.
Ich packe ihm jeden Tag Lunch fuer die Schule ein. Ben könnte in der Schule warmes Mittagessen kaufen, aber er ist daran nicht interessiert. Er möchte auch kein Essen von zu Hause mitnehmen, was er in der Mikrowelle aufwärmen könnte. Er mag am liebsten ein geschmiertes Brot, dann ein paar Nüsse, ein paar salzige Snacks, süße Snacks u.a. und eine Flasche Wasser:
Ich geniesse es, dass es mir möglich ist, Ben jeden Tag zur Schule zu fahren. Im Auto haben wir meistens die besten Gespräche. Falls es mal nicht mit meinen Arbeitszeiten passt (was aber höchst selten vorkommt), dann nimmt Helmuth ihn morgens mit und Ben verbringt die Wartezeit bis zu seinen Klassen im Aufenthaltsraum seiner Schule.
Und los geht es mit Mama's Taxi:
Wir haben einen sehr angenehmen Weg zum College, der nur ca. 12 Minuten dauert. Es geht ganz ruhig über Landstrassen mit wenig Verkehr:
Auf dem College Gelände angekommen:
An manchen Tagen lasse ich ihn direkt am Gebäude seiner Schule raus:
Und anderen Tagen muss er in den West Wing, da er dort seine erste College Klasse des Tages hat:
Der Schultag endet um 4:15pm. Dann warte ich auf dem grossen Parkplatz auf ihn:
Wenn wir dann zu Hause sind, hat Ben manchmal Hunger und isst etwas Warmes, aber meistens fragt er nur nach einem Snack, der dann in etwas so aussieht:
Abends essen wir dann alle gemeinsam Dinner und erzählen vom Tag.
Hausaufgaben macht Ben natürlich auch zu Hause nach der Schule, aber er hat nicht jeden Tag etwas auf. Viele Sachen erledigt er bereits in der Schule und was er abends nicht schafft, könnte er an den meisten Tagen morgens vor der Schule auch noch erledigen. Das klappt soweit ganz gut. Das ist aber auch einer der Gründe, warum er nicht mehr ganzjährig Fussball spielen wollte. Beim Fussball ging schon viel Zeit drauf mit sehr viel Training und Spielen auswärts usw. Er spielt nur noch Soccer für das School Team und das ist ein Saisonsport und wird nur im Herbst gespielt.
Im Internet hatte ich vor kurzem noch ein Foto gefunden, wo man Ben in einer seiner Klassen sieht. Sie machten hier gerade eine Gruppenarbeit. Solche Fotos sammele ich natuerlich sehr gerne:
Die Schule zielt darauf hin, dass er am Ende der 4 Jahre sowohl das High School Diploma bekommt als auch ein Associate Degree. Der "normale" Weg an anderen Schulen ist, dass man erst 4 Jahre High School macht und dann nach 2 Jahren Studium am College sein Associate Degree erreicht hat. Ben's Schule kombiniert und intensiviert das, so dass er das alles in die 4 Jahre "hinein quetscht".
Diese Art von Schule spart Zeit, da man schneller durch ist, aber man spart natürlich auch Geld, denn studieren ist in den USA teuer. Ben mag seine Schule sehr und wir sind darüber natürlich sehr erleichtert. Er war damals aber auch derjenige, der mit der Idee nach Hause kam, sich an dieser Schule zu bewerben (es bewerben sich meist 3 Schüler pro freien Platz, d.h. gar nicht so einfach dort reinzukommen).
Der andere Unterschied zu den normalen High Schools sind ganz besonders die vielen Freiheiten, die die Schüler haben. Sie werden wie College Studenten behandelt und es wird von ihnen viel mehr Verantwortungsbewusstsein erwartet. Es gibt keine School Bell, die einen erinnert, dass man schnell zur Klasse hetzen muss. Die Pausen dürfen sie drinnen in der Cafeteria verbringen oder draussen auf dem Aussengelände - Ben ist immer draussen, es sei denn das Wetter ist nass oder kalt. Und das ist ein grosses Plus, was ich sehr mag. An den High Schools haben sie keine Hofpausen (wie wir das auch aus D kennen), dort stecken sie den ganzen Tag in dem einen Building fest.
Von Beginn der 4 Jahre an lockern sich jedes Jahr die Bedingungen für die Schüler immer mehr. In der 9. Klasse mussten sie von 9am bis 4:15pm anwesend sein. Jetzt in der 10. Klasse muss er nur noch zweimal pro Woche um 9 da sein, die anderen drei Tage erst um 11 Uhr. Er hat zwar immer noch die gleiche Anzahl an Klassen wie letztes Jahr, aber dazwischen mehr Zeit zur eigenen Verfügung.
Ben darf sich frei auf dem Campus bewegen, denn natürlich hat er seine College Klassen in verschiedenen Gebäuden des College, er darf aber das Schulgelände nicht verlassen. Ab der 11. Klasse dann darf er das Gelände verlassen, was eine grosse Freiheit für amerikanische Schüler ist, lach! An den High Schools gibt es das absolut nicht. Dann könnte er zum Beispiel zum Taco Bell, Walmart, Subway und noch viele andere gehen, die sich gegenüber vom College befinden. Oder mit einem Freund einfach irgendwohin fahren. Dann sind sie ja normalerweise schon 16 und haben Führerschein und sind mobil 😉.
So sieht ein normaler Tag bei Ben aus: Morgens kann er gut ausschlafen, lach! An zwei Tagen pro Woche muss er um 9am in der Schule sein und an den drei anderen Tagen sogar erst um 11am. Wir finden das richtig gut, denn Teenager brauchen ihren Schlaf, aber gehen nicht gerne früh ins Bett 😏. Er frühstückt immer zu Hause und hat am liebsten ein geschmiertes Brot etc. zum Frühstück:
Die Fotos in diesem Blogeintrag sind übrigens alle aus dem Monat Februar, egal ob Ben in Shorts ist oder in langen Sachen. Wir hatten bereits im Februar Tage mit 19º und sogar 24ºC, aber auch kalte Tage. Ich wollte bereits im Februar zu diesem Thema schreiben, hatte es dann aber irgendwie doch nicht geschafft.
Ich packe ihm jeden Tag Lunch fuer die Schule ein. Ben könnte in der Schule warmes Mittagessen kaufen, aber er ist daran nicht interessiert. Er möchte auch kein Essen von zu Hause mitnehmen, was er in der Mikrowelle aufwärmen könnte. Er mag am liebsten ein geschmiertes Brot, dann ein paar Nüsse, ein paar salzige Snacks, süße Snacks u.a. und eine Flasche Wasser:
Ich geniesse es, dass es mir möglich ist, Ben jeden Tag zur Schule zu fahren. Im Auto haben wir meistens die besten Gespräche. Falls es mal nicht mit meinen Arbeitszeiten passt (was aber höchst selten vorkommt), dann nimmt Helmuth ihn morgens mit und Ben verbringt die Wartezeit bis zu seinen Klassen im Aufenthaltsraum seiner Schule.
Und los geht es mit Mama's Taxi:
Wir haben einen sehr angenehmen Weg zum College, der nur ca. 12 Minuten dauert. Es geht ganz ruhig über Landstrassen mit wenig Verkehr:
Auf dem College Gelände angekommen:
An manchen Tagen lasse ich ihn direkt am Gebäude seiner Schule raus:
Und anderen Tagen muss er in den West Wing, da er dort seine erste College Klasse des Tages hat:
Der Schultag endet um 4:15pm. Dann warte ich auf dem grossen Parkplatz auf ihn:
Wenn wir dann zu Hause sind, hat Ben manchmal Hunger und isst etwas Warmes, aber meistens fragt er nur nach einem Snack, der dann in etwas so aussieht:
Abends essen wir dann alle gemeinsam Dinner und erzählen vom Tag.
Hausaufgaben macht Ben natürlich auch zu Hause nach der Schule, aber er hat nicht jeden Tag etwas auf. Viele Sachen erledigt er bereits in der Schule und was er abends nicht schafft, könnte er an den meisten Tagen morgens vor der Schule auch noch erledigen. Das klappt soweit ganz gut. Das ist aber auch einer der Gründe, warum er nicht mehr ganzjährig Fussball spielen wollte. Beim Fussball ging schon viel Zeit drauf mit sehr viel Training und Spielen auswärts usw. Er spielt nur noch Soccer für das School Team und das ist ein Saisonsport und wird nur im Herbst gespielt.
Im Internet hatte ich vor kurzem noch ein Foto gefunden, wo man Ben in einer seiner Klassen sieht. Sie machten hier gerade eine Gruppenarbeit. Solche Fotos sammele ich natuerlich sehr gerne:
Freitag, 12. April 2019
Dies und Das aus dem März
Ben möchte auf keinen Fall Schule verpassen und schon gar nicht wegen Krankheit. Im März fühlte er an einem Freitagmorgen leichte Halsschmerzen und war auch sonst etwas angeschlagen und dann fragte er gleich nach "Emergen-C". Das ist ein Päckchen mit einem löslichen Pulver, das man in Wasser auflöst und trinkt, wenn man einen extra Vitaminschub gebrauchen könnte.
Nach der Schule hat Ben sich dann für den Rest des Wochenendes extrem viel ausgeruht. Er hat wirklich ganz viel Zeit im Bett verbracht, damit sein Körper gegen den möglichen Infekt ankämpfen kann und er nicht "richtig" krank wird. Und glücklicherweise hat dies auch genutzt, denn am Montag konnte er ganz normal zur Schule gehen (na ja, eine leichte Erkältung hatte er immer noch).
Vielleicht hat es aber auch an meiner guten Pflege gelegen, dass es ihm so schnell besser ging 😇. Ich habe ihn natürlich verwöhnt und das Essen ans Bett geliefert:
Am gleichen Wochenende war Helmuth nach Georgia gefahren, um Tamara und Montana bei ein paar Renovierungsarbeiten im Haus zu helfen. Wie immer habe ich vorgekocht und Essen mitgeschickt. Unter anderem gab es Gulasch und Nudeln von mir und ich hatte Apfelpfannkuchen gemacht. Tamara hatte mir ein paar Wochen vorher erzählt, dass sie in einem deutschen Restaurant Apfelpfannkuchen gegessen hätte. Die kann ich auch machen, lach:
Die drei Hunde haben sich auch gut eingelebt im neuen Haus:
Auf einer morgendlichen Runde mit Charlie hatte ich Betty mit ihrem Hund Rusty getroffen (eine von den Nachbarinnen, mit denen wir regelmäßig ausgehen). Sie erzählte mir von einem Shampoo und fragte, ob ich das mal ausprobieren wollte. Sie meinte noch, dass sie mir das kleine Fläschchen gleich in ihre Mailbox legen würde und ich sollte es einfach mitnehmen, wenn ich nachher wieder bei ihrem Haus vorbeigehe. Ich fand die Idee nicht so gut, denn Mailboxen sind da so ein Thema für sich.
Sobald man eine Mailbox auf seinem Grundstück aufgestellt hat, "gehört" sie einem eigentlich nicht mehr. Eine Mailbox ist wirklich "federal property". Man darf offiziell nichts hineintun, was nicht ordentlich Briefmarken hat und zum Verschicken gedacht ist (Wenn man die rote Fahne an der Mailbox hochstellt, weiss der Briefträger, dass ich etwas zum Mitnehmen hinein getan habe). Es gibt ein Gesetz, dass man eine Geldstrafe bezahlen könnte, wenn man zum Bsp. einfach einen Flyer in so eine Mailbox steckt.
Betty meinte dann, dass sie das Fläschchen für mich einfach auf die Mailbox stellen würde. Das fühlte sich für mich auf jeden Fall richtiger an. Ich möchte nicht andere Leute ihre Mailbox öffnen 😟. Und so fand ich dann später das Fläschchen:
An einem Morgen im Maerz hatten wir einen ganz merkwürdig gestreiften Himmel:
Im hinteren Teil von unserer Neighborhood wird gerade ein Haus gebaut. Bei meinen Spaziergängen finde ich es immer interessant zu sehen, wie schnell so ein Haus doch gebaut wird. Ich habe nicht daran gedacht, regelmäßig Fotos zu machen, aber ich habe doch zwei zufällig gemacht. Das erste Foto ist vom 15 März:
Und dann habe ich am 28. März ein weiteres Foto gemacht. Man sieht deutlich, wie viel weiter es schon ist:
Bei einem Besuch im Baumarkt entdeckten wir dieses "Superangebot" - bei der Preisreduzierung müsste man doch sofort zuschlagen, oder 😂:
Ein weiteres Meisterstück war dieses Billboard, was wochenlang - versehentlich natürlich - auf dem Kopf stand (= Werbung für eine grosse Versicherung):
Im März hatten wir gleich mehrmals Lust zum Grillen. Man grillt unterschiedliche Dinge, dann ist es jedes Mal was anderes (im vorherigen Blogbericht hatten wir auch noch gegrillt) 😋:
Das war noch so ein bisschen Dies und Das aus dem Monat März.
Nach der Schule hat Ben sich dann für den Rest des Wochenendes extrem viel ausgeruht. Er hat wirklich ganz viel Zeit im Bett verbracht, damit sein Körper gegen den möglichen Infekt ankämpfen kann und er nicht "richtig" krank wird. Und glücklicherweise hat dies auch genutzt, denn am Montag konnte er ganz normal zur Schule gehen (na ja, eine leichte Erkältung hatte er immer noch).
Vielleicht hat es aber auch an meiner guten Pflege gelegen, dass es ihm so schnell besser ging 😇. Ich habe ihn natürlich verwöhnt und das Essen ans Bett geliefert:
Am gleichen Wochenende war Helmuth nach Georgia gefahren, um Tamara und Montana bei ein paar Renovierungsarbeiten im Haus zu helfen. Wie immer habe ich vorgekocht und Essen mitgeschickt. Unter anderem gab es Gulasch und Nudeln von mir und ich hatte Apfelpfannkuchen gemacht. Tamara hatte mir ein paar Wochen vorher erzählt, dass sie in einem deutschen Restaurant Apfelpfannkuchen gegessen hätte. Die kann ich auch machen, lach:
Die drei Hunde haben sich auch gut eingelebt im neuen Haus:
Auf einer morgendlichen Runde mit Charlie hatte ich Betty mit ihrem Hund Rusty getroffen (eine von den Nachbarinnen, mit denen wir regelmäßig ausgehen). Sie erzählte mir von einem Shampoo und fragte, ob ich das mal ausprobieren wollte. Sie meinte noch, dass sie mir das kleine Fläschchen gleich in ihre Mailbox legen würde und ich sollte es einfach mitnehmen, wenn ich nachher wieder bei ihrem Haus vorbeigehe. Ich fand die Idee nicht so gut, denn Mailboxen sind da so ein Thema für sich.
Sobald man eine Mailbox auf seinem Grundstück aufgestellt hat, "gehört" sie einem eigentlich nicht mehr. Eine Mailbox ist wirklich "federal property". Man darf offiziell nichts hineintun, was nicht ordentlich Briefmarken hat und zum Verschicken gedacht ist (Wenn man die rote Fahne an der Mailbox hochstellt, weiss der Briefträger, dass ich etwas zum Mitnehmen hinein getan habe). Es gibt ein Gesetz, dass man eine Geldstrafe bezahlen könnte, wenn man zum Bsp. einfach einen Flyer in so eine Mailbox steckt.
Betty meinte dann, dass sie das Fläschchen für mich einfach auf die Mailbox stellen würde. Das fühlte sich für mich auf jeden Fall richtiger an. Ich möchte nicht andere Leute ihre Mailbox öffnen 😟. Und so fand ich dann später das Fläschchen:
An einem Morgen im Maerz hatten wir einen ganz merkwürdig gestreiften Himmel:
Im hinteren Teil von unserer Neighborhood wird gerade ein Haus gebaut. Bei meinen Spaziergängen finde ich es immer interessant zu sehen, wie schnell so ein Haus doch gebaut wird. Ich habe nicht daran gedacht, regelmäßig Fotos zu machen, aber ich habe doch zwei zufällig gemacht. Das erste Foto ist vom 15 März:
Und dann habe ich am 28. März ein weiteres Foto gemacht. Man sieht deutlich, wie viel weiter es schon ist:
Bei einem Besuch im Baumarkt entdeckten wir dieses "Superangebot" - bei der Preisreduzierung müsste man doch sofort zuschlagen, oder 😂:
Ein weiteres Meisterstück war dieses Billboard, was wochenlang - versehentlich natürlich - auf dem Kopf stand (= Werbung für eine grosse Versicherung):
Im März hatten wir gleich mehrmals Lust zum Grillen. Man grillt unterschiedliche Dinge, dann ist es jedes Mal was anderes (im vorherigen Blogbericht hatten wir auch noch gegrillt) 😋:
Das war noch so ein bisschen Dies und Das aus dem Monat März.
Dienstag, 9. April 2019
Ein bisschen Gartenarbeit und Grillen
Am Sonntag, den 24. März hatten wir uns unter anderem auch um Gartenarbeit gekümmert. Ben und Helmuth hatten bereits vor Tagen einige Säcke Rindenmulch gekauft und die wollten wir um unsere Mailbox herum verteilen:
Charlie war natürlich wieder mit dabei. Es ist aber zu gefährlich, ihn ohne Leine draussen zu lassen. Er bleibt zwar "eigentlich" immer schön bei uns, aber wenn ein anderer Hund vorbeigehen würde (oder eine Katze), dann rennt er zu denen los, ohne auf seine Umgebung und eventuelle Autos zu achten. Das ist uns dann doch zu gefährlich, deswegen kommt er an eine lange Leine:
Charlie fand, dass mein Gartenhandschuh ein tolles Spielzeug ist:
Wir setzten auch ein paar Dahlien in den Boden. Wir hatten diese bei Aldi gekauft:
Zwischendurch merkten wir, dass wir zu wenig Rindenmulch hatten und fuhren deswegen noch nach Hickory. Wir stoppten auch bei Aldi, um noch mehr Dahlien mitzubringen:
Nachdem wir dann mit der Arbeit fertig waren, sind wir noch flott zum Lidl gefahren:
Gegen Abend hatten wir dann noch gegrillt und zum Nachtisch gab es Berliner und Schoko-Croissant frisch von der Bäckerei beim Lidl - lecker 😍:
Charlie war natürlich wieder mit dabei. Es ist aber zu gefährlich, ihn ohne Leine draussen zu lassen. Er bleibt zwar "eigentlich" immer schön bei uns, aber wenn ein anderer Hund vorbeigehen würde (oder eine Katze), dann rennt er zu denen los, ohne auf seine Umgebung und eventuelle Autos zu achten. Das ist uns dann doch zu gefährlich, deswegen kommt er an eine lange Leine:
Charlie fand, dass mein Gartenhandschuh ein tolles Spielzeug ist:
Wir setzten auch ein paar Dahlien in den Boden. Wir hatten diese bei Aldi gekauft:
Zwischendurch merkten wir, dass wir zu wenig Rindenmulch hatten und fuhren deswegen noch nach Hickory. Wir stoppten auch bei Aldi, um noch mehr Dahlien mitzubringen:
Nachdem wir dann mit der Arbeit fertig waren, sind wir noch flott zum Lidl gefahren:
Gegen Abend hatten wir dann noch gegrillt und zum Nachtisch gab es Berliner und Schoko-Croissant frisch von der Bäckerei beim Lidl - lecker 😍:
Montag, 8. April 2019
Pilot Mountain State Park
Der Frühling ist da, da kann man sich auch wieder öfters Richtung der Berge "wagen", wo es doch immer etwas frischer als bei uns in Hickory ist. So ging es für uns am Samstag, den 23. März zum Pilot Mountain State Park hier in NC.
Die Fahrt von uns dorthin dauert ca. 1,5 Stunden. Es ging vorbei an Winston-Salem. Auf der Rückfahrt wollten wir hier auch einen Stop machen:
Und dann hat man bereits vom Highway aus einen guten ersten Blick auf den signifikanten Pilot Mountain in der Ferne:
Es gibt am Highway sogar einen Scenic Overlook mit Infotafel:
Das Schöne an den State Parks in North Carolina ist auch, dass man keinen Eintritt bezahlen muss, im Gegenteil zu vielen anderen States.
Man fährt mit dem Auto auf den Berg hinauf. Von oben hat man einen tollen Weitblick auf die Umgebung und es gibt mehrere Hiking Trails:
Es gibt viele schöne Ecken zum Erkunden. Wir hatten Charlie dabei und wir mussten ihn im Auge behalten, da er gerne munter überall herum hüpfte, aber der Abgrund ist überall ganz nah:
Wir entschieden uns für den 0.8 Meilen (= 1,29 km) langen Jomeokee Trail:
Später dann auf der Heimfahrt sind wir bei Winston Salem vom Interstate abgebogen, um ein paar Stunden hier zu verbringen.
Wir sind viel durch Downtown spaziert. Wir wollten uns eigentlich gerne irgendwo hinsetzen und etwas essen. Wir hatten Charlie dabei und deswegen hätten wir nur draußen irgendwo sitzen können, aber wir haben irgendwie nicht Passendes gefunden.
Es schien so, als ob wir einfach noch ein bisschen früh in der Saison da waren und viele Restaurants hatten nachmittags zwischen 2pm und 5pm geschlossen und wir waren genau in diesem Zeitraum dort. Dadurch war die Auswahl an Restaurants mit Draussensitzmöglichkeit zusätzlich eingeschränkt.
Nach diesem ausgiebigen Spaziergang durch Downtown Winston-Salem entschieden wir uns, nach Hause zu fahren und dort mit Ben essen zu gehen.
Zusammen mit Ben gingen wir dann in Hickory zu einem mexikanischen Restaurant:
Danach gingen wir noch kurz zum Ross etwas Shoppen:
Und auch noch kurz zu Best Buy, bevor es wieder nach Hause ging:
Die Fahrt von uns dorthin dauert ca. 1,5 Stunden. Es ging vorbei an Winston-Salem. Auf der Rückfahrt wollten wir hier auch einen Stop machen:
Und dann hat man bereits vom Highway aus einen guten ersten Blick auf den signifikanten Pilot Mountain in der Ferne:
Es gibt am Highway sogar einen Scenic Overlook mit Infotafel:
Das Schöne an den State Parks in North Carolina ist auch, dass man keinen Eintritt bezahlen muss, im Gegenteil zu vielen anderen States.
Man fährt mit dem Auto auf den Berg hinauf. Von oben hat man einen tollen Weitblick auf die Umgebung und es gibt mehrere Hiking Trails:
Es gibt viele schöne Ecken zum Erkunden. Wir hatten Charlie dabei und wir mussten ihn im Auge behalten, da er gerne munter überall herum hüpfte, aber der Abgrund ist überall ganz nah:
Wir entschieden uns für den 0.8 Meilen (= 1,29 km) langen Jomeokee Trail:
Später dann auf der Heimfahrt sind wir bei Winston Salem vom Interstate abgebogen, um ein paar Stunden hier zu verbringen.
Wir sind viel durch Downtown spaziert. Wir wollten uns eigentlich gerne irgendwo hinsetzen und etwas essen. Wir hatten Charlie dabei und deswegen hätten wir nur draußen irgendwo sitzen können, aber wir haben irgendwie nicht Passendes gefunden.
Es schien so, als ob wir einfach noch ein bisschen früh in der Saison da waren und viele Restaurants hatten nachmittags zwischen 2pm und 5pm geschlossen und wir waren genau in diesem Zeitraum dort. Dadurch war die Auswahl an Restaurants mit Draussensitzmöglichkeit zusätzlich eingeschränkt.
Nach diesem ausgiebigen Spaziergang durch Downtown Winston-Salem entschieden wir uns, nach Hause zu fahren und dort mit Ben essen zu gehen.
Zusammen mit Ben gingen wir dann in Hickory zu einem mexikanischen Restaurant:
Danach gingen wir noch kurz zum Ross etwas Shoppen:
Und auch noch kurz zu Best Buy, bevor es wieder nach Hause ging:
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