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Donnerstag, 23. Juli 2026

Road Trip Benelux Länder: Feueralarm im Hotel in Antwerpen

Wir hatten den Tag (14. Juni) in Amsterdam verbracht und sind dann gegen Abend weiter gefahren. Unser Ziel war Antwerpen, Belgien und man braucht dahin ca. 1 h und 45 Minuten.

Wir hatten uns zwei Zimmer im B & B Hotel in Antwerpen Zuid gebucht:

Wir kamen relativ spät an und mussten erfahren, dass das hoteleigene Parkhaus bereits voll wäre. So mussten wir das Auto in einem Parkhaus 5 Minuten Fußweg entfernt parken.

Der Blick aus dem Hotelfenster:


Hotelzimmer in Europa sind meistens so viel kleiner als in den USA. Und wofür soll der Miniabstand zwischen den Betten gut sein?


Auch das Bad war sehr klein, aber alles war sauber und ordentlich und erfüllte seinen Zweck. Und vor allem hatte das Zimmer Klimaanlage, was uns am wichtigsten war:


Während Helmuth auf dem Zimmer blieb und seine Emails checkte, sind Ben und ich noch auf einen späten Spaziergang gegangen:





In ca. 5 Minuten waren wir schon am Fluss - das ist die Schelde:





Es war eine tolle Stimmung am Fluss. Sehr ruhig und es waren noch einige Leute da, teilweise auf Decken, die den (späten) Sonnenuntergang bewundert hatten:



Eine Mischung aus alten und neuen Häusern, sah sehr interessant aus:


Ben und ich fanden es ganz toll hier im Zuidpark:



Witzig, dass da oben auf dem Hochhaus ein Baum wächst:


Es war schon fast 11 Uhr abends, als wir wieder zurück im Hotel waren. Es gibt einen Automaten, wo man Kaffee und Tee kostenlos holen kann:


Wieder auf dem Zimmer hat man noch eine Weile herumgetrödelt und gegen Mitternacht das Licht ausgemacht, denn der nächste Morgen kommt schnell.

Es war ca. höchstens eine halbe Stunde später, als der Feueralarm losging. Da war man noch wie taumelig und wusste erst gar nicht, was los war. Eine Stimme klang in jedem Zimmer mit der Durchsage auf English, dass es Feueralarm wäre und dass man das Hotel verlassen muss.

Ich schaute aus dem Fenster raus, sah aber nichts, was nach Gefahr aussah, lach! Es roch auch nicht nach Rauch oder so. Ich hatte sicherlich erst ganz wenige Minuten geschlafen und war zu sehr verwirrt, um das sehr ernst zu nehmen. Ich habe kurz die Zimmertür geöffnet und sah eine Menschenschlange auf dem Weg zum Treppenhaus. Ben war mittendrin dabei und schaute mich etwas verwundert an.

Helmuth und ich schnappten uns dann unsere Wertsachen und verließen auch unser Hotelzimmer. Draußen beim Hotel waren jede Menge Gäste, teilweise noch in ihren Schlafanzügen. Wir erfuhren von Ben, dass es wirklich kein Feuer gibt. Es hat wohl jemand im Zimmer geraucht und so den Feueralarm ausgelöst.

Die Angestellten an der Rezeption konnten den Alarm aber nicht manuell abstellen. Erst musste die Feuerwehr kommen und die kamen in voller Montur an:


Ich hoffe, der Mensch, der den Alarm ausgelöst hat, musste eine saftige Strafe zahlen. Beim Check-in unterschreibt man sogar extra, dass man im Hotel nicht rauchen wird.

Die Feuerwehr gab dann das offizielle Okay, das wir wieder zurück aufs Zimmer durften. Inzwischen war es schon 1 Uhr nachts. Na dann, gutes Nächtle.

Am nächsten Morgen wachte man doch einigermaßen erholt auf. Wir hatten kein Frühstück im Hotel gebucht (konnte man extra dazu buchen). Nach dem Check-out wollten wir eine Bäckerei aufsuchen, um uns dort etwas zu kaufen.


Es ging jetzt bei Tageslicht nochmals durch den Zuidpark:




Und da war auch schon die gesuchte Bäckerei:



Jeder hatte sich das Gewünschte ausgesucht und es war ein leckeres Frühstück auf die Hand:


Und damit verließen wir Antwerpen und machten uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel. Das, was wir von Antwerpen gesehen hatten, hat uns sehr gut gefallen und wir hoffen, dass wir vielleicht irgendwann nochmals hierhin kommen, um uns mehr von Antwerpen anzusehen.

Mittwoch, 22. Juli 2026

Road Trip Benelux Länder: Ein Tag in Amsterdam

Am Dienstag, den 16. Juni ging es für uns auf einen kleinen Roadtrip durch die Benelux Länder. Ben hatte sich das gewünscht und ich freue mich immer, wenn es auf Tour geht.


Vom Haus meiner Mutter ist man in ca. knapp unter 3 Stunden in Amsterdam. Dort haben wir das Auto ausserhalb geparkt und sind mit den Öffentlichen hinein gefahren - das wir einem auch ueberall so empfohlen:



Das klappt auch gut und ist preislich voll in Ordnung. Wir kamen an der Centraal Station / Hauptbahnhof an - ein wunderschönes Gebäude:


Wenn man aus dem Hauptbahnhof rauskommt, ist man sofort im historischen Herzen von Amsterdam:







Wir hatten uns schon vorher entschieden, dass wir die Stadtbesichtigung in Amsterdam mit einer Grachtenfahrt starten wollen und hier ging es an Bord. Die einstündige Fahrt kostete um die 15 Euro pro Person:



An manchen Stellen war es ganz schön eng unter den Brücken:





Hier gibt es auch viele Hausboote, wo die Leute drauf leben:




Eine solche Grachtenfahrt ist der beste Weg, um den historischen Grachtengürtel zu erkundigen. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe:





Nach der Bootstour ging es dann zu Fuß durch die Altstadt von Amsterdam. Natürlich kann man hier Käse kaufen, wir sind schließlich in Holland:


Und das kann man auch in Amsterdam kaufen:



Wir machten dann eine Pause, um zu Mittag zu essen und entschieden uns für ein kleines asiatisches Restaurant:


Das Rotlichtviertel haben wir auch besucht, auch wenn da so mitten am Tag noch sehr wenig los war:




Vom Red Light District ging es gleich weiter ins Chinatown von Amsterdam:

Es gibt hier in Chinatown einen sehr schönen Buddhistischen Tempel und da mussten wir einfach hineingehen, da uns solche Orte faszinieren:


Der Fo Guang Shan He Hua Temple ist der größte im traditionellen chinesischen Palaststil erbaute Buddhistische Tempel in ganz Europa:


Der Tempel wurde im Jahre 2000 offiziell von Königin Beatrix eröffnet und ist der Göttin der Barmherzigkeit geweiht:



Und weiter ging der Spaziergang durch Amsterdam:



Dies war der erste Tag, wo das Wetter seit Ben und Helmuth's Ankunft wirklich gut war. Die Sonne brannte schon sehr und wir haben im Drogeriemarkt Sonnenschutz gekauft:


Die wurde auch sofort aufgetragen:


Holland - das Land des Käses:


Wir kamen am Lego Shop vorbei und Ben ist immer interessiert:


Und es gab hier einen anderen Laden, an dem Ben sehr interessiert war. Hier gab es etwas zu kaufen, was man in sein Wasser gibt und da haben wir uns mal gründlich durchprobiert:


Hier kamen wir am Royal Palace Amsterdam / Königlicher Palast aus dem 17. Jahrhundert vorbei:






De Beurspassage ist eine Passage, die zwei Einkaufsstraßen im Zentrum verbindet. Die Decke und die Wände sind wunderschön dekoriert mit Glasmosaiken und herrlichen Kandelaber. Die originellen Kronleuchter sind tatsächlich aus recycelten Fahrradteilen gemacht und mit Blattgold versehen:




Es war ein (erster) heißer Tag für Ben und Helmuth und wir hatten Durst. Haben uns dann hingesetzt und was Kühles getrunken:



Ein nettes Plätzchen an einer Gracht / einem Kanal in Amsterdam:




Wir kamen auch wieder durch Chinatown, das voll ist mit vielen kleinen asiatischen Geschäften und Restaurants:



Wir sind in einen kleinen Laden eingekehrt. Die Jungs wollten ein Eis:


Und ich wollte eine Waffel:




Man hätte in dem gleichen Laden auch "Spiced" Cookies kaufen können  😁:

Und wir sind auch nochmals im Red Light District gelandet. Hier könnte man ins Museum gehen:

Oder shoppen gehen:

Oder die Bäckerei besuchen:

Und so sehen die Schaufenster aus, in denen man die Damen bewundern kann 😉:


Langsam kam unser Besuch in dieser Stadt zu einem Ende...


Zum Abschied noch ein letztes gemeinsames Foto vor der Amsterdam Kulisse:


Dann ging es in den Hauptbahnhof:


Und mit den Öffentlichen ging es wieder zurück zum Parkhaus:


Das Parken hat uns dann nur 6 Euro gekostet, nachdem wir unsere Fahrtickets gescanned hatten (die waren aber auch nicht teuer):


Wir hatten einen wunderschönen Tag in Amsterdam. Toll, dass wir da gewesen sind.