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Donnerstag, 30. März 2017

In Washington, D.C.

Unser Ben ist seit Mittwochmorgen auf einem tollen Schulausflug. Es ging diesmal für ihn für 4 Tage nach Washington, D.C. Das ist die sogenannte Abschlussfahrt der Achtklässler, die Tamara damals vor 5 Jahren auch schon gemacht hatte.

Ben hat sich super auf diesen School Trip gefreut. Am Mittwochmorgen sollten wir die Kinder schon in aller Frühe um 5:30 an der Schule abliefern und dann um 6 Uhr war die Abfahrt für die 4 Busse geplant. Zu Hause habe ich noch ein schnelles Abschiedsfoto von Ben gemacht und was soll ich sagen, um 5:15am sieht er noch ganz schön verschlafen aus, lach:


Sein Koffer sieht gross aus, aber in einen kleinen ("Handgepäck"-)Koffer passten seine Sachen dann doch nicht hinein. Washington, D.C. hat zu dieser Zeit noch kälteres Wetter, als wir hier haben und deswegen mussten auch dickere Sachen mitgenommen werden und da ist der Koffer schnell voll. Dann musste er noch 2 Paar Schuhe einpacken (ein extra Paar Sneakers und ein paar "schicke" Schuhe für eine Abendveranstaltung) und bei Schuhgröße 45 nehmen die auch viel Platz ein 😳.

Von den ca. 250 Achtklässlern fuhren nur knapp über 120 Schüler mit nach Washington, D.C. Der Rest muss in der Zwischenzeit "normal" zur Schule gehen. Die meisten Kids, die nicht mitgefahren sind, taten das aus finanziellen Gründen, oder die Eltern erlauben so eine Fahrt einfach nicht, oder aber sie sind in der Schule "in Trouble" geraten (Handgreiflichkeiten, schlechte Noten, zu viele Fehltage, o.ä) und durften deswegen nicht mit.

An der Schule angekommen, schauten wir nur schnell, wo Bus #2 seinen Stellplatz hat, denn Ben war dafür eingeteilt. Dort sah er schon seinen Freund Ethan gerade ankommen, schnell wurde der Koffer dort abgestellt und er ging mit Ethan zusammen in die Sporthalle. Alle Schüler sollten ihr Gepäck draussen abstellen und dann in die Turnhalle gehen. Dort wurde die Anwesenheit gecheckt und sie bekamen ihr Namensschild zum Umhängen, was sie während dem Trip tragen müssen.

Bus # 2:


Die Busse waren schon morgens dort technisch gecheckt worden, wo sie her kamen und nun wurden sie auch hier vor der Schule nochmals vor dem Losfahren überprüft. Ich sah, wie ein Techniker auf einem Brett liegend neben den Bussen "rollte" und unter die Busse schaute.

Die Strecke von Hickory nach Washington, D.C. ist ca. 400 Meilen lang (= 644 km) und die Fahrzeit wird mit ca. 6 h und 20 min angegeben. Die Busse fuhren natürlich nicht durch, sondern sollten ca. alle 2 Stunden eine kurze Pause machen. Die Lehrer hatten bei Sam's Club Snacks und Getränke gekauft für ihr "Bus Café" und die Kids durften bei jedem Stop und auch während der DC Zeit Kleinigkeiten für $ 0.50 bzw. $ 1 kaufen. Es wurde also gut für die Kinder gesorgt. Überhaupt ist der ganze Trip ein "All inclusive" Trip für unsere Kinder, alle Mahlzeiten und Eintrittsgelder sind schon bezahlt.

Am ersten Tag in Washington, D.C. wurden unter anderem besucht: Iwo Jima and Air Force Memorials und das National Museum of the Marine Corps. Die Fotos unten habe ich von der School Homepage, habe noch keine von Ben:

Iwo Jima Memorial
National Museum of the Marine Corps
Abends waren die Kids dann noch in der grossen Mall "The Fashion Centre in Pentagon City", wo sie noch Bummeln konnten und dort wurde auch Abendbrot gegessen.

Danach ging es spaet abends in das Hotel. Sie haben Zimmer in einem "Hampton Inn" gebucht, was sie jetzt schon das dritte Jahr in Folge gemacht haben.


Wir zu Hause warteten natürlich auf einen Anruf von Ben, um zu hören, wie der erste Tag so war. Sie dürfen die Cell Phones tagsüber nicht zum Telefonieren oder Texten benutzen, sondern die sind nur zum Musik hören oder als Kamera gedacht. Wir wussten das ja vorher und dann abends um 11 Uhr klingelte endlich mein Handy und Ben war dran. Er war happy, alles war gut, aber er wollte nur kurz reden, denn er wollte noch "Fun" mit den Jungs haben, denn gleich um 11:30m müssten sie dann das Licht im Zimmer ausmachen, denn am nächsten Morgen geht es früh weiter...

Wir freuen uns mit ihm, dass er diese Gelegenheit hat und dass er eine gute Zeit hat. Er hat eine Kamera mit und wird hoffentlich fleissig Fotos machen. Ob es auch Fotos sind, wo er darauf ist, frage ich mich doch, lach. Sicherlich wird er kaum mal jemandem seine Kamera geben, damit man ihm ein Foto macht. Ihm ist das nun mal nicht wichtig..., aber mir schon 😁.

Hier zu Hause hatte ich einige nette Stunden mit meinem "nun Einzelkind" Tamara verbracht. Wir waren zusammen in Hickory, wir waren in ein paar Läden bummeln und wir haben bei Panera Bread eine Kleinigkeit gegessen:



Am Mittwochabend hatte Helmuth schnell den Rasen gemäht und dannach hatten wir uns ein paar Würstchen gegrillt:


Mittwoch, 29. März 2017

Ein Besuch bei Ikea

Am Sonntag sind Helmuth und ich nach langer Zeit mal wieder bei Ikea in Charlotte gewesen. Wir brauchten nichts Besonderes, wollten einfach nur mal wieder dort durchbummeln und sehen, was es noch so gibt.

Ikea ist eigentlich immer ein toller Ausflugsort, wie ich finde. Ein Besuch des Restaurants ist auch immer eine nette Sache:


Dort gab es für uns die bekannten Meatballs zum Mittagessen. Sie waren lecker wie immer und diese Daim-Torte liebe ich auch sehr, die muss auch immer sein 😍:


Bevor wir fuhren, haben wir uns dann noch Hotdogs gegönnt. Anders als in D gibt es hier leider nur Senf und Ketchup dazu, trotzdem aber sehr lecker. Die Cinnabon Rolls haben wir für unsere Kinder mitgenommen.


Am Wochenende hatten wir mal wieder Brot gebacken und es gab gefüllte Paprikaschoten, wie wir sie von der Mama kennen.


Wir hatten diesmal sogar 6 Brote gebacken. Wir frieren einiges davon immer ein. Bei zwei kleineren Broten (mit nur ca. 1/2 kg Mehl) haben wir diesmal Sonnenblumenkerne und Chia-Samen hineingetan und es schmeckte klasse - Tamara's neues Lieblingsbrot, wie sie uns sagte:



Am Samstag hatten wir uns mit ein paar Deutschen zu einem späten Mittagessen getroffen. Wir sind etwas durch Downtown Hickory spaziert und haben uns dann bei der "Hickory Station" draussen hingesetzt. Ich hatte eine leckere Pizza mit drei verschiedenen italienischen Käsesorten, die anderen hatten sich alle Burger bestellt:


Wir sassen ewig dort in der warmen Sonne und haben uns nett unterhalten. Ein sehr schöner Tag...

Montag, 27. März 2017

Kurioses aus dem Alltag

Im täglichen Leben "stolpere" ich immer wieder mal über Dinge, die ich einfach ungewöhnlich, interessant oder unmöglich finde.

Zum Beispiel diese Mischung aus Weihnachts- und Osterbaum, den ich bei Mighty Dollar (alles kostet hier je $ 1) gesehen habe:


Oder bei Ross hatte ich Schuhe in Gr. 22 (= Gr. 58,5) entdeckt. Mein Schuh daneben ist Gr. 6 (= 36):


Bei Walmart entdeckte ich letztens dieses "Zaubermittel", einen Toilettendufteliminator 😂. Und nein, ich habe es nicht gekauft - ob es wirklich hilft, frage ich mich aber jetzt doch, haha:


Am Gebäude vom hiesigen McD fiel mir dieser Sticker ins Auge - wie der wohl hierhin kommt?:


Eine neu entdeckte ungewöhnliche Geschmacksrichtung bei Chips - ich traue mich gar nicht, die zu probieren, lach:


Bei Target entdeckte ich im Snack-Cafe diese tolle Sache - jedes Kind (unter 12 J.) darf sich kostenlos ein gesundes Obst nehmen:


Ich finde das immer wieder interessant und lustig, wenn ich solche Dinge im Alltag entdecke und ab und zu denke ich daran, einen schnellen Schnapschuss davon zu machen.

Donnerstag, 23. März 2017

German Week bei Aldi

Es ist wieder soweit, wir haben German Week bei Aldi! Auch wenn Aldi ein "deutscher" Laden ist, gibt es dort nicht die Dinge zu kaufen, die ihr vom Aldi in D kennt. Der Aldi hier ist ganz normal auf den Bedarf der Amerikaner eingestellt. Es gibt zwar ein paar einzelne deutsche Produkte, die immer im Programm sind (überwiegend Schokolade und Kekse), aber das war es dann auch schon.

Zweimal im Jahr (Frühling und Herbst) gibt es eine German Week, wo es dann einiges an deutschen Produkten zu kaufen gibt. Darüber freuen wir uns jedes Mal und jetzt ist es wieder soweit. Vor Ostern und vor Weihnachten gibt es dann auch nochmals deutsche Wochen mit den üblichen deutschen Süßigkeiten.

Heute war ich bei Aldi, um ein paar Vorräte aufzustocken:


All diese Produkte sind "imported from Germany", d.h. wirklich "echt" für uns, lach:


Bisher gab es bei der German Week immer nur Brezeln zum Aufbacken, doch diesmal gab es auch Laugenstangen und die mögen wir noch lieber. Heute Nachmittag hatte ich direkt welche zum Ausprobieren aufgebacken und sie wurden für sehr gut befunden:


Nach dem Dinner konnte jeder ein Stück Donauwelle zum Nachtisch essen:


Ben bekam keine Donauwelle nach dem Dinner mehr, denn er hatte sein Stück schon nach der Schule verputzt. Er hatte 2 Laugenstangen als Nachmittagssnack gehabt und ein paar von den deutschen Keksen. Er meinte, ich sollte auf jeden Fall noch zu Aldi fahren und noch mehr von allem kaufen 😄:


Bei Aldi gab es noch mehr deutsche Sachen, wie z.B. Senf, Hering in Dosen, eingelegte Gurken, gefrorene panierte Schnitzel, mehrere Sorten Strudel, Spätzle-Tiefkuehlgerichte usw. usf. Ich weiss, dass dieser Einkauf für euch in Deutschland "normaler Alltag" ist, aber nicht für uns hier! Für uns ist es etwas ganz Besonderes...

Mittwoch, 22. März 2017

Altes Eisen

Wir hatten schon seit einiger Zeit einiges an altem Eisen bei uns herumstehen (alter Smoker u.a.) und wussten nicht so recht, wohin mit dem Müll. Nun hatten wir uns im Internet schlau gemacht und hatten einen Recycling Hof in unserer Nähe gefunden, wo man altes Eisen abgeben kann.

Dorthin fuhren wir am Montagnachmittag. Der Platz war richtig gut besucht, wie wir feststellten.


Als erstes luden wir unser altes Eisen aus unserem Van in eine sehr grosse Kiste. Die wurde dann von einem Gabelstapler zur Waage gebracht. Dann musste Helmuth noch unser Autokennzeichen und Fuehrerschein angeben (als Sicherheit, falls man das Eisen gestohlen hätte). Ich blieb währenddessen im Auto sitzen und sah nur, wie Helmuth seine Brieftasche rausholte und nahm an, dass er jetzt bezahlt und hoffte, dass es günstig ist, lach!

Als Helmuth zurück kam, sagte er, dass er nichts bezahlen musste. Im Gegenteil er sollte jetzt ins kleine Office gehen, da er noch Geld bekommen würde 😀. Wir haben noch gewitzelt, dass es wahrscheinlich $ 0,50 sein würden. Hier kommt er wieder aus dem Office heraus:


In der Hand hielt Helmuth ein paar nigelnagelneue Geldscheine: Es gab $ 6 für das Alteisen.


Dies war ein lustiges kleines Abenteuer für mich. Wir suchten nach einer Möglichkeit, wo wir unseren Müll günstig loswerden konnten und wurden tatsächlich dafür auch noch bezahlt. Jetzt verstand ich auch, dass dort einiges los war. Es gibt wohl einige Leute, die durch die Gegend fahren und das Alteisen aufsammeln, das Leute an die Strasse stellen und dann geben sie es hier gegen Cash ab.

Dienstag, 21. März 2017

Unser Wochenende in ein paar Bildern

Wir hatten ein entspanntes, gutes Wochenende mit Shopping, spazieren gehen, essen gehen, Fussball spielen usw.

Helmuth und ich waren zum Lunch beim Mexikaner. Wir hatten einen Coupon für "buy one lunch, get one free" - immer toll:


Auch nur zu zweit sassen wir später in der lieben Sonne und liessen uns ein leckeres Frozen Yogurt schmecken (wieder mit einem "buy one, get one free Coupon" - sagte ich schon, dass ich Coupons liebe?):


Beim Shoppen bei Ross entdeckten wir eine ungewohnte Milka Sorte, die mit nach Hause kam:


Ben bekam neue Turnschuhe. Diesmal hatte sich die Schuhgröße nicht geändert. Die Schuhgröße 12 (manchmal kaufen wir auch 11,5) reicht aber völlig, die Füße brauchen meiner Meinung nach nicht mehr weiter wachsen, lach:


Ben fährt mit der Schule bald auf einen mehrtägigen Schulausflug und die Lehrerin fragte an, ob die Kids eine Uhr tragen könnten, da die Cell Phones nicht jederzeit erlaubt werden sein. So haben wir am Wochenende gemeinsam nach einer passenden Uhr geschaut. Ben wollte eine simple, sportliche Uhr haben:


Wir waren mit Ben nach dem Shopping ein paar Burger bei "Jack in the Box" essen:


Bei Ross gab es neue Schuhe für mich und wir fanden dort noch eine andere ungewöhnliche Milka:


Am Sonntag hatte Ben mal wieder ein Soccer Game mit den Eagles, das auf dem grossen Soccer Complex in Statesville stattfand. Es war etwas schwierig zu fotografieren, denn wir schauten genau in die Sonne:



Das waren ein paar (bildliche) Eindrücke von unserem Wochenende...

Sonntag, 19. März 2017

Deutsche Süßigkeiten

Wir haben es wieder getan: Wir haben eine Grossbestellung an deutschen Süßigkeiten getätigt. Wir hatten das bereits einmal vor ca. einem Jahr gemacht. Wir haben Süßigkeiten bei einem Versand in D bestellt und alles hat wieder gut geklappt.

Man muss fuer mindestens $ 50 bestellen, dann bekommt man die Lieferung versandkostenfrei in die USA geschickt. Zwei (amerikanische) Kollegen von Helmuth wollten auch ein paar Dinge bestellt haben.

Diesmal ging es schneller als beim letzten Mal. Die Bestellung war schon in ca. 10 Tagen bei uns. Drei grosse Pakete kamen an:


Es hatten schon alle ungeduldig auf die leckere Lieferung gewartet und gemeinsam wurden die Pakete geöffnet. Diese Menge wird uns für eine lange Zeit reichen:


Und das war diesmal dabei. Das sind nicht alles unsere Sachen, den beiden Kollegen gehörte auch einiges davon. Die Nimm2 zum Beispiel sind bei den Amis sehr beliebt. Die Favoriten von meiner Familie sind die Maoam-Kracher und die sauren Zungen.

Diese Menge wurde dann auf 3 Familien aufgeteilt
Man findet auch hier in den USA manche Haribos und ähnliches, aber die Sachen sind meistens nicht "Made in Germany" sondern von Spain oder Turkey. Diese Sachen schmecken dann anders als die deutschen, aber uns immer noch viel besser als die meisten amerikanischen Süßigkeiten. Wenn Haribos für das Ausland gemacht werden, dann werden sie nicht nach dem deutschen Rezept gemacht und den Unterschied schmeckt man.

Donnerstag, 16. März 2017

Einkaufen im europäischen Markt

Am Samstag war es mal wieder soweit und Helmuth und ich haben einen Einkaufstrip nach Charlotte gemacht. Wir machen das in gewissen Zeitabständen, dass wir ins eine Stunde entfernte Charlotte fahren, wo es mehrere europäische und internationale Läden gibt, um uns dort mit leckeren Lebensmitteln einzudecken.

Als erstes fuhren wir zu unserem Lieblingsladen, einem kleinen polnischen Supermarkt. Dort kaufen wir immer gleich mehrere Stangen unterschiedliche Salamis, die wir dann in Stücken einfrieren. Das funktioniert sehr gut und die Salami schmeckt nach dem Auftauen immer noch sehr gut. Dazu kauften wir hier noch frische Wiener Würstchen, Leberwurst (in Dosen), frischen Fleischwurstaufschnitt und Fleischkäseaufschnitt und ein paar andere Dinge.



Nach dem Einkaufen hatten wir Hunger und fuhren zu einem polnischen Restaurant in Charlotte, von dem eine Freundin mir erzählt hatte. Ich muss sagen, dass ich super beeindruckt bin von dem leckeren Essen dort. Wir hatten beide als Vorspeise eine leckere Pilzsuppe, danach hatte ich Pierogies und Helmuth hatte eine deftige Bratwurst und dann hatte ich noch als Nachtisch einen super leckeren Nutella Crepes:


Das Essen war geschmacklich so toll und vor allem mal was ganz anderes, als die typischen amerikanischen Gerichte. Das "Taste of Europe Polish Cuisine" gehört nun zu meinen absoluten Favoriten und wir werden sicherlich bei passender Gelegenheit noch dorthin gehen.

Von hier aus fuhren wir noch weiter in einen riesigen internationalen Store, wo es auch eine gute europäischen Abteilung (= eine Regalreihe) gibt. Hier kauften wir auch Leberwurst in Dosen, Puddingpulver, Knabbereien, Süßes und so weiter:


Jetzt haben wir unsere Vorräte wieder gut aufgestockt und man kann nach und nach einfach wieder "frische Sachen" aus dem Gefrierfach holen.

Mittwoch, 15. März 2017

Ben war krank

Letzte Woche war Ben ab Mittwoch ein paar Tage krank zu Hause. Eigentlich war er schon davor nicht ganz fit. Ca. 10 Tage davor (damals Wochenende) hatte er für einen Tag 39,5° C und in der Nacht hatte er sich übergeben. Er blieb damals noch den Montag zu Hause, doch da das Fieber nicht mehr zurückkam, ging er den Tag darauf wieder zur Schule.

Über die darauffolgenden Tage hatte er immer mal mehr und mal weniger Halsschmerzen und fühlte sich nicht ganz 100% fit. Dann am Mittwochmorgen der letzten Woche war klar, dass er richtig krank war. Seine Symptome waren Halsschmerzen, Fieber und Schlappheit.

Ich bekam gleich morgens um 9 Uhr einen Termin beim Hausarzt:


Beim Hausarzt waren sie etwas irritiert wegen Ben's verschiedenen Symptomen, was er nun eigentlich hätte. Vor allem auch, weil er bereits vor 10 Tagen scheinbar etwas hatte...Wie das hier so üblich ist, werden erst Tests gemacht, bevor sie eine Diagnose aussprechen. Soweit ich mich erinnern kann, wurden in D nie Tests gemacht, ob man nun die Grippe hat oder nicht, sondern der Hausarzt stellte das einfach so anhand der Symptome fest. Ist das immer noch so?

Hier in den USA werden beim Arzt immer erst Abstrichtests gemacht. Erst wurde ein Rachenabstrich gemacht, um Ben auf Strep zu testen. Dieser war negativ.  Dann machten sie einen Bluttest, um ihn auf Mono zu testen (nur ein paar Tropfen Blut aus der Fingerspitze) - auch negativ. Dann noch der Grippetest (Abstrich aus der Nase) und der zeigte, dass er Typ B Flu hatte.


Die Warterei auf die Testergebnisse zogen sich doch etwas hin. Wir warteten in einem kleinen Untersuchungsraum ohne Fenster und irgendwie wurde Ben immer schlapper... Endlich war dann aber alles erledigt und wir konnten gehen.

Ben wurde das Grippeantibiotika "Tamiflu" verschrieben. Das musste er dann für 5 Tage 2 Mal täglich nehmen. Das Rezept wurde direkt schon zu der Apotheke unserer Wahl geschickt. Ich fuhr erst Ben nach Hause, da er sich so kaputt fühlte und holte dann seine Medizin ab. Die Zuzahlung betrug $ 10 für uns, während unsere Krankenkasse bereits ca. $ 145 übernommen hatte.


Ich war echt überrascht, dass es diesmal eine "echte" Tablettenschachtel gab, sonst gib es hier in den USA immer nur abgezählte Tabletten in einem orangen Döschen. So läuft das hier in den Apotheken.

Das war also Mittwoch gewesen und Ben blieb nun wirklich 3 Tage so gut wie nur im Bett, um sich diesmal gut auszukurieren. Der Hausarzt war der Meinung, dass Ben wahrscheinlich 10 Tage davor, als er auch kurz krank war, bereits die Grippeart "Type A Flu" hatte...


Ich habe ihn natürlich gerne verwöhnt und er bekam täglich sein Wunschessen ans Bett geliefert, da blühte er dann förmlich auf, lach:


Ben war bis Freitag einschliesslich krank geschrieben und ich schrieb Emails mit seinen Lehrern, um zu erfahren, woran er arbeiten kann, um nicht zu viel nachholen zu müssen. Ben liess sich von Freunden Fotos per Handy schicken von den in der Klasse gemachten Notizen.

Eigentlich hätte er dann am Sonntag ein Soccer Game mit seinem Eagles Team gehabt, doch das wurde glücklicherweise wegen "dem Schnee" abgesagt. So hatte er am Wochenende noch genug Zeit, sich zu erholen und ist jetzt seit Montag wieder fit in der Schule.