Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Dienstag, 20. August 2019

Was hier zu Hause so los war, als ich in D war

Ich bin mit Ben am 23. Mai nach Deutschland geflogen und gleich am Anfang schickte mir Helmuth ein paar Fotos, was er so im Garten erntet, um sie meinen Eltern zu zeigen. Sie sind sehr garteninteressiert und wollen immer sehen, was bei uns so gedeiht. Sie haben auch immer einiges im Garten angebaut, staunen aber, was bei unserem Klima alles so einfach wächst, auch ganz ohne Gewächshaus oder andere Hilfsmittel;


Er schickte auch ein Foto von unseren Weintrauben für meine Eltern und dabei entdeckte er ein Vogelnest in der Weinrebe:


Schon wenige Tage später waren die Vogelbabies geschlüpft und waren sehr hungrig:


Helmuth flog in der Zeit einmal dienstlich nach Chicago:


Und er flog auf eine Dienstreise nach Canada. Ich hatte schon in einem vorherigen Bericht erzählt, dass er von dort Ketchup-Chips mitgebracht hat, die es hier nicht gibt, aber die uns dann doch nicht so vom Hocker gerissen haben.

Bei beiden diesen Geschäftsreisen von Helmuth waren wir sehr froh über die Hilfe von Freundinnen aus der Neighborhood und von meiner Freundin Jackie. Sie haben sich immer um Charlie gekümmert, so dass er gar nicht aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wurde.

Ein anderes Mal war Helmuth für ein Firmenevent bei einem Baseball Game der Hickory Crawdads:


Helmuth hat mit einem amerikanischen Freund eine neue Sportart ausprobiert und für gut befunden: Golfen. Er hat nun ein neues Hobby gefunden:


Eine passende Ausrüstung wurde gekauft:


In der Zeit, als ich nicht da war, ging es gleich am zweiten Wochenende nochmals zum Golfen:


Von Tamara bekam ich natürlich auch regelmäßige Updates:


An einem Wochenende kamen Tamara zu Besuch nach North Carolina. Der Grund war diesmal die Hochzeit ihrer Freundin aus der High School. Dieses Mal waren sie alle gekommen, auch die beiden grossen Hunde:


Die Hunde Rain und Babé sind total liebe Hunde - trotz ihrer vielleicht angstmachenden Größe. Wenn sie alleine zu Hause sind, dann bleiben sie in ihren Kennels. Sie empfinden das nicht als Strafe oder so, für sie ist das einfach ihr "Häuschen".

Reisen mit den grossen Hunden ist relativ umständlich. Das Auto ist voll mit Hunden und ihren Sachen und dazu werden sie leicht reisekrank. Deswegen kommt Tamara meistens alleine, wenn sie uns in NC besucht und Montana bleibt bei den Hunden.

Tamara's Freundin hatte also Hochzeit und Tamara war eine Bridesmaid. Wie das so ist, werden die Bridesmaids Kleider alle zusammen vorher bestellt. Alle haben die gleiche Farbe, aber können - je nach persönlichem Geschmack - doch ein paar Unterschiede haben (z.B. bei den Trägern, dem Dekolleté u.ä). Das Kleid war zufällig am Bauch sehr gerafft, so dass das sogar gut passte auch für Tamara mit ihrem Babybäuchlein. Hier sind ein paar Fotos, wo Tamara zu sehen ist:

Tamara ist ganz rechts im Foto, etwas verdeckt hinter der Braut
Hier ist sie auch ganz rechts zu sehen
Hier ist Tamara in der Mitte des Fotos
Tamara ist ganz links zu sehen
Tamara ist die 2. Bridesmaid von rechts
Und wieder die 2. von rechts

Helmuth schickte mir Fotos von seinen gemeinsamen Spaziergängen mit Charlie im Park und Relaxen auf der Couch:


Charlie hatte uns schon sehr vermisst, aber zumindest hatte er Helmuth täglich um sich und war in seinem gewohnten Zuhause. Wir haben ihn nun bereits über ein Jahr und können uns es gar nicht mehr ohne ihn vorstellen.

Samstag, 17. August 2019

Spass mit Charlie

In den 3 Wochen, in denen Ben und ich in Deutschland waren, hat unser Hund Charlie uns wohl vermisst, so erzählte uns Helmuth. Besonders an den ersten Tagen ist er wohl immer durch alle Zimmer des Hauses gerannt, um uns immer wieder zu suchen. Wir haben Charlie natürlich auch vermisst und wir waren alle froh, wieder zusammen zu sein.

Helmuth hatte Glück, dass ihm mehrere Nachbarinnen geholfen haben, in der Zeit, wo wir in D waren. Helmuth's Arbeitstag geht von 8 - 5, aber er bleibt oftmals länger und das ist ein bisschen lang für Charlie. So war es gut, dass sich die Nachbarinnen angeboten hatten, auch mal zwischendurch bei Charlie reinzuschauen.

In der Zeit als wir in D waren, war Helmuth zweimal auf Geschäftsreise - einmal in Chicago und einmal in Canada. Da war es natürlich super, dass die Nachbarinnen und auch meine Freundin Jackie sich um Charlie kümmerten.

Nun war ich wieder zurück und wir konnten wieder in unserer normalen Tagesroutine weiter machen. Das war für alle schön 😊.

Gleich am ersten Tag wieder zu Hause lud Robin, eine Freundin aus der Neighborhood uns zu einem Doggie Playdate zu sich ein. Ihr Hund Peaches und Charlie spielen sehr gut zusammen. Sie haben einen eingezäunten Garten und da kann man die Hunde sorglos ohne Leine laufen lassen, was natürlich ein super Spass ist.


Peaches und Charlie haben unendlich viel getobt und hatten irren Spass. Robin und ich sassen gemütlich und haben erzählt.



Zwischendurch hatte Charlie genug von der Toberei und hat sich auf meinem Schoss ausgeruht...


.... und da kam Peaches und hat versucht, ihn zu "überreden" weiterzumachen, lol:


An dem Abend schlief Charlie besonders gut, lach!!

Am nächsten Morgen machte ich die folgenden Fotos bei Charlie's Morgenrunde. Das ist immer sein Highlight, wenn wir noch einen von seinen kleinen Freunden treffen, aber an jenem Morgen trafen wir gleichzeitig gleich 3 von ihnen:


Das war vielleicht ein Spass für alle:




Hier in der Neighborhood habe ich noch mehr Nachbarn kennen gelernt, seit wir Charlie haben. Es gibt fast in jedem Haushalt hier (mindestens) einen Hund. Hunde sind wie kleine Kinder und möchten immer mit den anderen spielen, wenn sie sie auf der Strasse treffen. So kommen auch wir Menschen ins Gespräch und das finde ich total nett.

Mittwoch, 14. August 2019

Die vielen Mitbringsel aus dem Urlaub

Wer unseren Blog schon länger liest, weiß, dass wir uns immer sehr viele Mitbringsel aus D mitbringen. Das ist einfach unser Highlight, uns all die guten Goodies, die wir hier nicht bekommen, mitzubringen. Das war dieses Mal natürlich nicht anders 🙈.



In meiner Familie sind alle (ausser mir) richtige Haribo-Leckermäulchen und können nicht genug davon bekommen. Ich bin da eher der Schokoladen-Fan. Man kann hier in den USA auch ein paar wenige Haribo-Sorten kaufen, was wir auch ab und zu tun. Diese sind aber so gut wie immer "Made in Spain" oder "in Turkey". Dadurch ist die Rezeptur anders, als die für den deutschen Markt gemacht und wir schmecken diesen Unterschied.

Ein grosser Teil der Mitbringsel ist also Haribo, Lachgummis, nimm 2, Brausebonbons, Maoam u.ä., dazu aber immer auch Dinge wie: Curry-Ketchup, viele Saucen (Jaeger- und Pfeffersauce als Pulver). dies und das an Medizin, Paprika-Chips (diese Geschmacksrichtung bei Chips gibt es in den USA nicht):



Ich hatte auch ca. 2 kg verschiedene Sorten eingeschweissten Käse mitgebracht. Käse ist erlaubt, aber nur wenn es pasteurisierter Käse ist. Salami und ähnliches ist leider nicht erlaubt. Wir vermissen hier schonmal die grosse Auswahl an Käse und Wurst, wie man sie aus D gewöhnt ist, aber dank Aldi und Lidl hat sich die Auswahl für uns sehr vergrößert.



Ein paar Schneidbrettchen mit deutschen Sprüchen waren auch dabei. Zwei davon habe ich Tamara gegeben:


Ein paar deutsche Kinder-CD's für das zukünftige Enkelkind:


Ich weiss, dass ihr jedes Mal findet, dass das zuviel ist, was wir mitbringen, lach. Wir sehen das aber nicht so 😜. Wir sind ja nicht so oft in Deutschland und da muss man sich immer einen Vorrat anlegen. Jetzt ist es ja so, dass wir diese Menge auf zwei Haushalte aufteilen. Tamara und Montana mögen diese Dinge auch so gerne. Ihr in D kauft euch wahrscheinlich ab und an z.B. eine Tüte Haribo, die ihr manchmal (vielleicht) in kurzer Zeit aufesst. Wir kaufen alle Tüten auf einmal und dann lange nichts mehr 😉...

Helmuth hatte auch ein Mitbringsel aus Kanada mitgebracht. Er war ja am gleichen Tag wie wir von einem Kanada Businesstrip zurückgeflogen. Er hatte solche Lays Ketchup Chips mitgebracht:


Die gibt es in den USA nicht zu kaufen und wir waren immer neugierig, wie die schmecken. Ich muss aber sagen, dass wir sie zwar aufgegessen haben, aber nicht zu begeistert davon waren. Wir fanden sie etwas "säuerlich" vom Geschmack her und die hatten irgendwie zu viel Farbmittel, denn man hatte ganz rote Finger 😊.

Dienstag, 13. August 2019

Urlaub in D (16) - Unser Rückflug

Ben und ich, wir waren am 23. Mai ins Flugzeug von Charlotte nach Frankfurt / Main gestiegen und genau 3 Wochen später am 13. Juni ging es für uns morgens wieder von Frankfurt / Main zurück nach Charlotte, NC.

Wir fliegen immer mit American Airlines. Erstens, weil sie Non-Stop fliegen und zweitens, weil wir mit ihnen Flugmeilen sammeln (auch mit der Kreditkarte). Wir hatten auch dieses Mal unsere Flüge mit Flugmeilen gekauft.


Unser Flug ging morgens ca. halb 10 Uhr von Frankfurt. Mein Bruder hatte uns zum Flughafen gefahren. Die Fahrt dorthin dauert knapp 2 Stunden.

Alles hatte gut geklappt und wir waren pünktlich an Bord. Oh ausser, dass ich wirklich jedes Gepäckstück beim Sicherheitscheck aufmachen musste, weil sie eine Sprengstoffabstrich machen wollen: Meine (riesige) Handtasche, Ben's Rucksack und beide hatten wir einen kleinen Handgepäckkoffer... Jedes von diesen Gepäckstücken musste ich öffnen und der Beamte hat gewitzelt über meine vielen Süßigkeiten, die darin waren, lach! Das war scheinbar auch, was so "verdächtig" schien.

Dann hatte ich noch mehr "Glück": Scheinbar wird bei jedem Flug in die USA nach dem Zufallsprinzip jede xy.-te Person beim Check-in ausgesucht, um nochmals durch den detaillierten Sicherheitscheck zu gehen. Ich sah das schon als wir 24 h vorher online eincheckten und wussten noch nicht wirklich, was das bedeutete. Beim Boarding fragten sie nämlich "wer hat auf seiner Bordkarte "SSSS" drauf stehen?" Und ich gehörte zu den paar Leuten, die das hatten und wir wurden zurück eskortiert zum genaueren Sicherheitscheck.

Also nochmals zu den Grenzbeamten (?) in einen kleinen Raum, wo man wirklich alle Gepäckstücke nochmals kurz aufmachte plus Abstrich, die Schuhe auszog und Sprengstofftest im Schuh (oder was auch immer an Abstrich) und dann war ich endlich fertig und durfte auch an Bord. Ben hatte ich bereits vorgeschickt. Der sass schon - etwas nervös, lach - im Flugzeug.

Dann konnte es aber endlich losgehen. Wir haben den Flug genossen. Wir hatten wieder einen Fensterplatz und den Platz daneben. Die Plätze hatten wir bereits bei der Buchung im Oktober reserviert. Das Flugzeug hatte wieder 2 Sitze und dann Gang, was für uns beide sehr praktisch war, dann in der Mitte 4 Sitze und wieder Gang dann wieder 2 Sitze aussen.




Wir mögen American Airline gerne. Man musste nichts extra bezahlen von den Leistungen an Bord. Okay, man könnte Wifi bezahlen, aber das gehört nicht zu den wirklich benötigten Sachen, lach. Es gab einmal eine "volle" Mahlzeit und kurz vor der Landung nochmals einen Snack, Getränke inklusive, gutes Entertainment - ich habe viele neuere Filme gesehen, es gab kostenlose Kopfhörer usw.

Bei dem Essen gab es wieder 2 Gerichte zur Auswahl - Chicken or Pasta:


Kurz vor der Landung gab es dann noch einen warmen Snack. Es war eine gefaltete Pepperoni Pizza.


Wir sind dann ganz kurz vor 1 Uhr mittags Ortszeit in Charlotte gelandet. Deutschland liegt übrigens 6 Stunden vor der North Carolina Time Zone.



Es ging diesmal nicht ganz so schnell durch die Immigration, wie bei meinem letzten Deutschlandurlaub, denn es war gerade auch eine andere grosse Maschine aus München gelandet. Die Greencard hilft aber doch, dass man schneller durch kann als nur mit deutschem Pass, da man sich woanders anstellt. Wir mussten ein kleines bisschen auf unsere Koffer warten und dann war ich nochmals etwas nervös, ob noch jemand meine Koffer checken will, aber alles war gut und Helmuth wartete draußen auf uns.

Das war ganz lustig, denn Helmuth stand mit seiner deutschen Assistentin und wartete. Ich war etwas irritiert, wieso sie auch da war... Erfuhr dann aber, dass sie auf ihre Mutter wartete, die auch gerade angekommen war.

Helmuth war selber gerade erst vor einer Stunde von einer Geschäftsreise nach Kanada zurückgekommen und er hatte nur seinen Koffer ins Auto gebracht und wartete nun auf uns. Das passte sehr gut mit unseren Ankunftszeiten.

Gleich am ersten Abend sind wir dann zum mexikanischen Restaurant gefahren. Das tat gut, draussen auf der Teerasse zu sitzen und ganz viel zu erzählen, was bei uns allen so in den letzten 3 Wochen los war.


Sonntag, 11. August 2019

Urlaub in D (15) - Die letzten Tage in D

Wie immer bei einem Deutschlandbesuch bringen wir uns gerne viele deutsche Goodies mit. So wurde in den letzten Tagen noch das ein oder andere gekauft, was man mitnehmen möchte.

Besonders Tamara liebt Lachgummis und Ahoi Brausebonbons, so wurden noch ein paar letzte Süßigkeiten besorgt:


Bei Aldi gab es gerade gute und günstige Schlafsäcke für Babies und ich habe 2 mitgenommen:


Dann habe ich auch mal beim türkischen Imbiss eine "Pom-Box" gegessen. Die schien der grosse Renner zu sein und es gab sie jetzt echt an jeder Ecke zu kaufen, dabei war die bei meinem letzten Besuch vor 2 Jahren noch völlig unbekannt (meine ich zumindest 😉):


Wir fuhren morgens schon zum Einkaufen, während der Teenager Ben noch ausschlief. Ich stellte ihm sein Frühstück bereits bereit, was ihn freute:


Wir waren nochmals nachmittags im Cafe mit meinen Eltern:


Wir hatten Torte, Cremeschnitten, Eisbecher, Kaffee usw.:





Ich war mit ein paar von meinen früheren Arbeitskolleginnen zum Dinner ausgegangen. Ich habe in D bei der Firma gearbeitet, bei der Helmuth hier in den USA arbeitet und da freue ich mich immer, wenn ich weiter auf dem Laufenden gehalten werde, was es da noch Neues gibt.

Wir waren in einem griechischen Restaurant und haben dort Stunden gesessen, bis wir wirklich die letzten waren, die um halb 12 gingen. Es gab so viel zu Erzählen und zu Lachen. Und es gab natürlich gutes griechisches Essen:


Später hatten wir sehr viel Spass bei den Versuchen, ein ordentliches Selfie von uns allen zu machen. Als wir die Foto machten, fehlte eine Kollegin, da sie bereits gegangen war:


Das war wieder so toll, dass ich den Abend mit den Mädels verbringen konnte. Wir kennen uns alle schon seit 1990, als ich mit der Ausbildung zur Industriekauffrau anfing und eins von den Mädels noch länger, denn wir haben zusammen das Gymnasium besucht und Abitur gemacht. Man hat sich so viel zu erzählen, vor allem wenn man sich so selten trifft 😊.

Und am vorletzten Tag gab es nochmals ein letztes Mittagessen bei meinen Eltern und wir verbrachten noch ein paar schöne gemeinsame Stunden. Es gab ein leckeres deftiges Essen zu Mittag bei Oma und Opa:




Mein Mama hatte zum Nachtisch eine Menge gute Crepes gebacken. Ich backe solche Crepes auch öfters, aber es schmeckt mir noch besser, wenn ich sie serviert bekomme, lach:



Auch am vorletzten Tag besuchte ich noch meine Zahnärztin in D und nahm noch ein "Souvenir" aus D mit: eine neue Brücke 😛. Bereits ganz am Anfang von meinem Deutschlandurlaub war ich bei ihr gewesen, denn ich hatte gemerkt, dass etwas mit meiner 25 Jahre alten Brücke nicht stimmte. Diese Brücke ging über 3 Backenzähne und die musste nun erneuert werden und geht jetzt über 4 Backenzähne.

Ich habe natürlich sehr viel Glück, dass meine langjährige Zahnärztin auch gleichzeitig meine (angeheiratete) Cousine ist. Sie machte es möglich, dass ich zwischendurch immer wieder Termine bekam, so dass alles in diesem begrenzten Zeitraum für die Brücke gemacht werden konnte. Ich war so happy, dass das alles auf diese Art geregelt werden konnte.

Ich gehe ungerne und eigentlich immer mit Angst zum Zahnarzt, aber hier bei meiner "alten' Zahnärztin (sie ist absolut nicht alt, lach!) fühlte ich mich in guten Händen, genau so wie früher... Und ich schaute auf das gleiche Fischbild, wie viele Jahre davor auch immer, was beruhigend auf mich wirkte 😉: