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Samstag, 26. August 2017

Zurück aus dem Deutschland-Urlaub

Seit Mittwoch (23. August) bin ich wieder zurück in North Carolina. Damit habe ich genau 3 Wochen Urlaub in der alten Heimat verbracht. Das war mein erstes Mal wieder in Deutschland seit unserer Auswanderung im Februar 2011.

Ich war ganz alleine ohne meine Family geflogen, was schon ein bisschen komisch war 😢. Der Hauptgrund meiner Reise war der 80. Geburtstag von meinem Vater. Der Termin fiel aber so, dass der Schulanfang unserer Kinder uns in die Quere kam. Erst wollte ich alleine auch nicht fliegen, aber habe dann zusammen mit meiner Family entschieden, dass ich es doch machen soll. Mein Vater hat keine Riesenparty gehabt. Wir waren nur mit der engsten Familie (18 Personen) im Restaurant schön essen.

Am 1. August flog ich abends kurz nach 10pm mit American Airlines von Charlotte los. Es ging erst bis London, dort hatte ich ca. 3 Stunden Aufenthalt und dann ging es weiter mit British Airways nach Frankfurt am Main, wo ich von meiner Schwester und Schwager erwartet wurde.

Ich hatte eine gute Zeit in D. Da ich so lange dort war, hatte ich ausreichend Gelegenheit, mich mit ganz vielen Leuten zu treffen: Familie, Freunde, frühere Arbeitskolleginnen, Freunde noch aus Kindheitstagen usw. Das war wirklich toll.

Vor allem an den (drei) Wochenenden habe ich einiges an Sightseeing machen können, was viel Spass machte. Das Wetter war erst etwas gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu Hickory, aber man macht dann das Beste daraus. Ich hatte in D gelernt, es so zu betrachten, dass alles gut ist, solange das Wetter wenigstens trocken bleibt.

Zu Hause in Hickory haben meine 3 auch alles gut überstanden, lach! Sie kamen auch ohne mich aus 😁. Sie waren aber doch froh, dass die Mama wieder da ist und ihnen nun einige Aufgaben wieder abnimmt. Tamara hatte sich wohl schon ein paar Tage etwas krank gefühlt und nachdem ich wieder zu Hause war, ging sie zum Arzt und kam mit der Diagnose StrepThroat / Halsentzündung und Antibiotika wieder zurück. Das hat sie gut geplant, dass Mama sie nun pflegen und verwöhnen kann!

Natürlich habe ich aus D viele Mitbringsel, Geschenke und vor allem leckere Sachen mitgebracht. Meine drei "Daheimgebliebenen" (plus Hündchen) musste ich ja extra entschädigen, lach. Das sah dann in etwa so aus:


Die kranke Tamara freute sich trotzdem über die vielen Mitbringsel
Ben hat sofort ein paar Paprika-Chips probiert (es gibt hier keine Chips mit Paprikageschmack). Für Tamara gab es gleich mehrere neue Taschen und sogar Pablo hat Geschenke bekommen (Hundedecke für das Auto und ein paar Spielsachen):


Wieder zu Hause versuchte ich mich gleich hier an den täglichen Ablauf der Familie anzupassen, denn in meiner Abwesenheit hat hier die Schule wieder angefangen. Der Jetlag hat mir bei den zwei ersten Morgen noch etwas zu schaffen gemacht, aber dann war es auch schon geschafft. 6 Stunden Zeitverschiebung brachten mich dazu, dass ich morgens viel zu früh wach wurde.

Heute Abend waren wir bei einem Baseball Game der Hickory Crawdads (spielen in der Minor League).


Ben hatte sich mit zwei Freunden dort verabredet. Als ich mal bei ihnen vorbeikam, hatte ich ein Foto von den Jungs gemacht, als sie mit ihren Phones abgelenkt waren:


Die Jungs sassen nicht bei uns. Die wollten lieber alleine sein und zeitweise durchs Stadium streunern, lach. Sehen und gesehen werden ist dort natürlich auch die Devise in ihrem Alter. Die Jungs hatten ihren Spass und wir auch:


Kommentare:

  1. Das freut mich so für dich, du hattest eine tolle Zeit mit deinen Lieben. Leckere Sachen für deine Lieben zuhause und es ist doch schön, auch wenn die Kids schon so groß sind, dass sie die Mama noch vermissen. Nun hast du sie mit all den Mitbringseln entschädigt *lol* und Hündchen schaut auch sehr entzückt. Auch wenn man weiß, sie machen das alle super zu Hause, ist man doch gerne wieder für sie da *wir Mamas halt*.
    Das Wetter war ja ab und zu "bescheiden"...... nun weißt du einmal mehr, warum es in Hickory so schön ist. Deine Lieben hätten dich betimmt noch gerne etwas dort behalten, der Abschied muss echt hart gewesen sein.

    Gut behalten zurück, dass ist auch wichtig ..... so ganz alleine weg, dass erste mal. Ich kenne das Gefühl auch, etwas komisch ;-)

    Ja, die Jungs in ihrem zarten jungen Alter ..... ja keine Fotos mit den Freunden (heimlich ist gut ;-)..... ha ha, dass kenne ich gerade auch. Zum Glück darf ich aber viele Fotos machen, wenn sie mit mir unterwegs sind *lach*.

    Liebe Grüße

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    1. Ja, ich bin nun froh, dass ich mich wieder voll um meine Lieben kümmern kann. Nach 2 Wochen in D bekam ich schon fast ein bisschen Wehmut nach ihnen, lach! Aber die letzte Woche war nochmals sehr, sehr voll mit Terminen und ich freute mich darüber.

      Der Abschied fällt besonders meinen Eltern immer sehr schwer. Sie fühlen sich jedes Mal so "alt" und dann kommt immer dies "wer weiss, ob man sich wieder sieht..." Ich war aber bereit abzureisen und nach Hause nach Hickory zurück zu kehren ;-).

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  2. Da habe ich Dich ja schon fast ein bisschen vermisst ;)

    Schön, dass Du wieder da bist!!!

    Lays hat hier gerade Paprika & Sweet Onion als Sommergeschmack und die erinnern einen doch an die Heimat ;)
    Oder ist es mehr das Frittieren in Erdnussöl was Ihr so vermisst? Wäre ja in Kanada ziemlich gefährlich so in Erdnussöl frittierte Chips.....

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    1. Ooochhh, das hört sich ja lieb an, dass du mich schon fast ein bisschen vermisst hast, lach! Ich bin noch nicht ganz in meinem normalen Alltagstrott angekommen, aber freue mich schon, wenn ich wieder mehr "me-time" habe, dass ich wieder regelmäßig in euren Blog stöbern komme.

      Bei den Chips vermissen wir wahrscheinlich beides. Sowohl den Paprika als auch das Frittieren in Erdnussöl, lach!

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  3. Du meine Güte! Da hast du ja wohl einen extra Koffer für die vielen Mitbringsel benötigt. Freut mich dass du nach so langer Zeit eine super Zeit in der alten Heimat verbringen konntest. Ja, der Abschied ist immer schwer, ganz besonders fûr Eltern wenn sie dann doch schon ein etwas fortgeschrittenes Alter haben. Habe das gleiche erlebt mit meiner Mama als ich Anfang August nach NC gezogen bin. Aber so ist das Leben nun mal. Da müssen wir durch.

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    1. Du sagst es, Gabriele, das ist so ein "Nachteil" beim Auswandern, dass man sich immer wieder von lieben Menschen verabschieden muss.

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