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Freitag, 5. Mai 2017

Ein Ausflug zum Tank Museum

Am Samstag haben wir Ben einen langgehegten Wunsch erfüllt. Wir haben einen Tagesausflug nach Virginia gemacht, um dort das AAF Tank Museum (= ein Panzermuseum) zu besuchen.

Ben spielt schon lange das Online-Computerspiel "World of Tanks" und es ist ein Spiel, was er sehr mag. Bei diesem Spiel sieht man keine Menschen gegeneinander kämpfen, sondern nur Panzer und so sieht man auch keine Menschen sterben, oder Blut fliessen oder ähnliches. Es geht dabei viel um Strategie.

Durch dieses Spiel hat Ben sehr viel über die verschiedenen Panzermodelle gelernt und kann die alle bestens unterscheiden usw. Das ist etwas, was er sehr interessant findet. Er erzählte immer, dass es ein grosses Panzermuseum in England geben würde und eins in Frankreich. Diese würde er sehr gerne mal besuchen... Ich habe dann mal im Internet recherchiert und herausgefunden, dass nicht ganz so weit von uns auch ein ähnliches Museum ist.

Ich hatte das schon Ende vom letzten Sommer herausgefunden, aber da hatte schon seine Herbst Saison im Fussball angefangen und wir waren immer sehr busy. Dann im Winter wollte ich nicht dahin fahren, da ich gelesen hatte, dass es dort in den großen Hallen keine Heizung gibt. So hat es gedauert, bis wir nun endlich (wie Ben sagt), dort waren.


Die Fahrt dahin dauerte 2 Stunden und 20 Minuten und fühlte sich sehr kurz an. Vor dem Museum:




Der Eingangsbereich sah schon cool aus:



Als erstes ging man durch den Souvenir Shop und da hatte Ben schon direkt etwas gesehen, was er gerne hätte 😀.


Das Museum war richtig gross mit wahnsinnig vielen Ausstellungsstücken. Es gab so viel zu sehen aus der Geschichte der Panzer, Panzerabwehrgeräten (richtiger Name fällt mir gerade nicht ein, lach! Ben würde es natürlich wissen!) und vielen anderen historischen Dingen aus diesem Bereich.

Es ging erstmal mit ein paar älteren Dingen los:


Ca. aus der Zeit des ersten Weltkrieges:


Ben war natürlich mehr fasziniert von den größeren Fahrzeugen:




In der zweiten grossen Halle wurde es dann super interessant für Ben:









Es gab auch einen deutschen Panzer (oder auch "Pänser", wie Ben das immer auf amerikanische Art ausspricht, da er das Wort erst von Amerikanern gelernt hat, haha):


Das Museum ist wirklich sehr gross. Vor allem die Ausstellung mit den "grossen" Fahrzeugen ist sehr abwechslungsreich und hat sehr viele historische Ausstellungsstücke. Das war natürlich auch der Teil, den Ben am meisten interessiert. Er wollte diese Fahrzeuge mal in Lebensgröße sehen und das konnte er hier reichlich. Die $ 12 Eintrittsgeld ist dieses Museum allemal wert.




Es war für mich toll zu sehen, wie meine beiden Männer über die Fahrzeuge hier fachsimpelten. Ben wusste natürlich sehr viel darüber Bescheid und Helmuth erinnerte sich an viele Dinge aus seiner Bundeswehrzeit. Die Beiden waren in intensiven Gesprächen vertieft:


Der Besitzer des Museum ist ein Exzentriker - würde ich mal so sagen, lach! Er fuhr auf einem Dreirad für Erwachsene durch die Hallen und beantwortete sehr gerne alle Fragen. Er sah eigentlich aus wie ein "armer Schlucker", aber so eine grosse Halle (sah wie ein früheres Firmengelände aus) mit all diesen Fahrzeugen zu besitzen, muss wahnsinnig viel Geld gekostet haben. Alleine der Transport von so einem Fahrzeug von A nach B wird sicherlich ordentlich viel gekostet haben.


Die Ausstellung war abwechslungsreich und gut gemacht:





Das arme Auto:


Es gab dann noch mehrere kleine Räume, wo es Ausstellungen von verschiedenen Waffen, Uniformen und ähnlichen Dingen gab:



Dieses alte U-Boot wurde in einem James Bond Film benutzt:


In einer Ecke standen zwei Oldtimer, mit denen der Besitzer schon viele Preise gewonnen hatte. Ich glaube, ich habe noch nie ein Auto gesehen, was aussen und innen so glänzte und soooooo super sauber aussah wie diesen beiden Liebhaberstücke:


Für Ben war es ein sehr gelungener Tag, er war happy:


Nach ca. 4 Stunden verliessen wir das Museum wieder und natürlich ging es wieder durch den Souvenir Shop, wo wir dann Ben ein Panzer Modell zum selber zusammenbauen kauften - sein Geburtstag ist ja bald 😃.



Die Rückfahrt nach Hause fühlte sich wieder so kurz an, denn die Route ist nicht sehr befahren. Wir hielten unterwegs noch an einer grossen Tankstelle an und kaufen ein paar Hot Dogs zum Mitnehmen:

Kommentare:

  1. Falls ihr wieder mal in Deutschland seid, würden Sinsheim und Speyer wohl sehr interessante Technik Museen sein, speziell für Sohn und Vater.
    Da ist man sogar als nicht Technikfan begeistert.

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  2. Ich kann Ben sehr gut verstehen, ich finde das schon auch sehr interessant. Möchte ich auch mal hin.

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