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Donnerstag, 17. Mai 2018

Student Led Conference

Am 3. Mai war es wieder soweit: Das Ende des zweiten Schulsemesters bahnte sich langsam an und deswegen war es Zeit für Ben's zweite Notenkonferenz mit uns Eltern. An Ben's Early College gehört es zum Schulplan, dass die Schüler einmal pro Semester eine Konferenz leiten, in der sie ihren Eltern ihre Noten bzw. Leistungen erklären.

An diesem Tag sollen die Schüler sich besonders "gut" kleiden. Sie betreten zusammen mit ihrem Gast (in diesem Fall Helmuth und ich) den Raum, stellen die Eltern formell der Lehrerin vor usw. Auf diese Art lernen die Schüler, Wert auf ihr Äußeres zu legen und vor allem die benötigten Umgangsformen.

Am Eingang der Schule
Ben holte seinen Ordner (den er extra dafür vorbereitet hatte) und dann sassen wir uns gegenüber und er fing an, uns zu erklären, welche Fächer er dieses Semester hatte, was er darin gelernt hat und wie seine Tests ausfielen. Er musste zum Beispiel auch erklären, wenn ein Test nicht so gut war, was er daraus gelernt hat und wie er danach seine Leistung verbessert hat. Auf diese Art müssen die Schüler zu ihren Leistungen stehen, darüber reden und die Verantwortung dafür übernehmen.


Ich fand den Vortrag von Ben wieder sehr informativ und überzeugend. Helmuth war das erste Mal dabei und ihm gefiel auch, was er sah und hörte.

Gleich nach seiner Notenkonferenz mit uns kam Ben nach Hause, denn an diesem Tag war sonst kein Unterricht. Helmuth fuhr wieder zurück zur Arbeit.


Wir hatten an dem Tag 28º C, doch Ben beklagte sich nicht, aber man hat auch überall Klimaanlage, egal ob zu Hause, im Auto oder in der Schule:


Wir stoppten auf dem Heimweg noch kurz bei Mighty Dollar, wo alles nur je $ 1 kostet, weil ich noch etwas mitnehmen wollte:


Dann waren wir wieder zu Hause und natürlich zog er sich sofort seine geliebte bequeme sportliche Kleidung an. Noch ein letztes Foto für die Mama vor der Haustür:

Kommentare:

  1. Herzlichen GlÜckwunsch!!!

    Und ich würde sagen, dass man, wenn man nicht gerade zum Strand möchte oder in einen Park, mit wärmerer Kleidung in Nordamerika besser fährt ;) Die Klimaanlagen sind manchmal wirklich kalt, besonders in den Supermärkten!

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    1. Danke, Andrea.

      Das ist absolut wahr. Im Sommer ist es in Gebäuden in den USA einfach dank AC viel zu kalt. Da trägt man dann Shorts und Flipflops, da es draussen so heiss ist und wenn man z.B. im Restaurant sitzen möchte, dann fängt man an zu frieren, lach!!!

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  2. Ben schaut so gut aus, es ist so spannend ihn über den Blog mitzuerleben. Danke mal dafür, dass wir es miterleben dürfen.

    Es sind schon große Unterschiede zum Schulsystem hier und mit allem was bei euch da so gemacht wird. Das würden hier sicherlich einige belächeln. Das wißt ihr aber ja noch, wie es in DE war. Hier gibt es Test's und Zeugnisse und Eltern müssen einfach selbst übers Jahr mitbekommen, wo ihr Kind steht. Es gibt 1x einen Sprechtag und natürlich die Sprechzeiten, aber bei so manchen Schülern, die jetzt nicht so einen guten Draht zu ihrem Kind haben, wie wir es ja nun mal haben(ist ja nicht selbstverständlich), da wäre es für Schüler und Eltern eine Bereicherung, wenn es die Schule einfordern würden. Es gibt ja immer noch genügend Eltern, die bei einem Zeugnis erschrocken sind, über die Leistungen ihres Kindes (soll es geben). Es ist ja auch eine gute Übung, was präsentieren usw. angeht. Aber hier ist das Schulsystem einfach so.....friss oder stirb, entweder kommst mit,oder fällst hinten runter. Ich möchte mir nicht den Stress vorstellen, was manche Eltern haben, wenn ihr Kind nun nicht ganz so gut mitkommt. Zum Glück habe ich das nicht ;-)
    Was ich gerne aus der USA übernehmen würde, dass wäre mehr Lob und motivierende Worte von Lehrern, an seine Schüler. Das ist hier zu wenig!

    Ben würde hier an Schulen sehr viel vermissen *lol*

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    1. "Bei so manchen Eltern, die jetzt nicht so einen Draht zu ihrem Kind haben..... sollte oben stehen *lol*.

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    2. Danke, Claudia. Ich mag auch sehr, wenn ich ihn so gekleidet sehe und er fühlt sich auch ganz wohl darin, aber seine anderen Klamotten sind ihm dann doch viel lieber ;-).

      Ich mag Ben's Schule sehr. Sie ist viel kleiner als die normale High School in unserem Einzugsgebiet. Bei ihm sind sie nur knapp über 100 Kinder in seinem Jahrgang. In diesem Early College läuft vieles ganz anderes ab, als wir es von Tamara's High School kannten und es ist interessant, dass alles zu erleben. Die Lehrer an amerikanischen Schulen sind sehr bemüht, den Schülern zu helfen und sie gehen sehr viel freundschaflicher und liebevoller mit ihnen um.

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