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Mittwoch, 21. November 2012

Ausflug Nr. 2 zum Blue Ridge Parkway

Am Sonntag (11.11.) haben wir nochmals einen Ausflug zu einem anderen Teilstück des Blue Ridge Parkways gemacht. Diese Straße in den Bergen ist einfach nur toll.

Der Blue Ridge Parkway ist insgesamt 469 Meilen lang und fängt in Virginia an, geht durch North Carolina und endet im Great Smoky Mountains National Park an der Grenze North Carolina / Tennessee. Jedes Teilstück hat seine besonderen Sehenswürdigkeiten.

Wir sind auf der Höhe von Linville, NC auf den Blue Ridge Parkway draufgefahren und sind dann Richtung Süden gefahren. Immer wieder haben wir dann an schönen Aussichtspunkten gehalten:


Das Wetter war mal wieder unglaublich. Darüber haben unsere Gäste die ganzen 2 Wochen immer wieder gestaunt, dabei hatte ich ihnen schon oft genug davon berichtet. Aber erst wenn man es mit eigenen Augen sieht, glaubt man es ;-))!


Es wurde mal wieder Zeit für ein Familienfoto ;-)

Die alten Herrschaften drehten auch eine Runde

Informieren sollte man sich auch...
Wir parkten bei den Linville Falls und während ich mit meiner Mom einen Spaziergang unten im Tal machte, wanderte der Rest unserer Gruppe zu den verschiedenen Aussichtspunkten auf die Linville Wasserfälle.





Wir fuhren weiter auf dem Parkway Richtung Süden und stoppten beim 'Museum of North Carolina Minerals'.


Da schauten wir uns erst draußen die dicken Felsen an, die mehrere Hundert Millionen Jahre alt sind und dann auch drinnen die Ausstellung des Museums:


Und weiter ging es Richtung Süden in den Mount Mitchell State Park am Blue Ridge Parkway. Der Mount Mitchell ist 6.684 Fuß hoch (= 2.037 m). Er ist der höchste Punkt östlich des Mississippi Rivers.

Da meine Mom nicht so richtig wandern kann, hatten wir geplant, nur den Gipfel des Mount Mitchell zu besuchen. Man kann mit dem Auto bis kurz vor den Gipfel fahren und da oben ist ein riesiger Parkplatz. Ich hatte gedacht, daß sie dann das kleine Stück (breiter Wanderweg) gehen könnte.

Je höher wir die Straße hochfuhren, umso kälter wurde es draußen und nach und nach sahen wir Schneereste am Wegesrand liegen. Als vor ca. 10 Tagen der Sturm Sandy die Ostküste besuchte, hatte es in dieser Gegend wohl heftig geschneit und die Reste sah man jetzt noch.

Oben am Parkplatz angekommen, stiegen wir aus dem Auto und sind fast erfroren, haha! Man war das ungewohnt kalt da oben und dazu fegte auch noch ein eisiger Wind. Ein Warnschild besagte, daß der Weg hoch zum Gipfel teilweise vereist wäre und das war schon mal nichts für meine Mama. Ich blieb mit ihr im Auto, während die anderen den kurzen Weg hoch zum Gipfel gingen.


Es fühlte sich sehr kalt an da draußen. Jeder zog alles an, was wir an Jacken im Auto mithatten. Meine Schwester bekam noch das Halstuch von meiner Mom und meine Jacke, da wir ja im Auto blieben.

Da oben auf dem Parkplatz hatten wir 48° F und das entspricht immer noch ca. 8,9° C, was gar nicht so wenig ist, aber der Wind war 'brutal'!

Mein Papa war begeistert von den Wolken, die dort oben so nah vorbeizogen. Er meinte, er hatte das Gefühl, sie dort oben anfassen zu können:


Der Blick vom Mount Mitchell auf die Umgebung, meine Schwester nannte den Ausblick nur "atemberaubend!":


Sie kehrten aber wirklich schnell zurück, denn da oben war es wohl so eisig kalt, daß sie nur noch schnell ins warme Auto zurückwollten.

Damit hatten wir genug für diesen Tag gesehen und kehrten nach Hickory zurück, wo wir uns erstmal hungrig auf ein chinesisches Buffet stürtzten. Ich hatte jetzt die letzten 2 Tage immer den Reiseführer und Chaffeur im Van gespielt und war auch froh, daß das alles gut geklappt hatte.

Alle Ausflugsziele dieses Tages hatten wir schon mal gesehen, deswegen machte es mir nichts aus, daß ich mit meiner Mama teilweise 'zurückgeblieben' war. Sie war aber dankbar für all die Dinge, die sie trotz ihrer Krücke bewältigen konnte.

Kommentare:

  1. Hi hedda,

    du hast dich ja schick gemacht für den ausflug, schicke kette ;)
    du warst bestimmt heilfroh, mit deiner mom im auto bleiben zu können, a) magst du ja keine kälte und b)in der dünnen sommerhose hättest du dir im wahrsten sinne des wortes den popo abgefroren.
    das sind doch mal novembertemperaturen und dann noch mit etwas schnee... habt ihr schon ein weihnachtsliedchen angestimmt ? ;)

    ja, familienfoto, da hattet ihr ja jetzt gute gelegenheiten dazu, da immer jemand da war, der von euch 4 ein gemeinsames foto machen konnte...
    warum steht ihr eigentlich nicht hintereinander ???
    in naher zunkunft wird das wieder gehen, ganz hinten helmuth, dann tamara, ben und ganz vorn hedda, wie süss ;)))))))))))))))

    die beiden kids hatten da ja deutschland gut vertreten, tamara mit dem "armband" und ben mit dem fuballtrikot. gut, dass die family geschenke aus der heimat mitgebracht hat, soetwas bekommt ihr nicht so gut in den usa, oder?

    hast du gut gemacht, als reiseführer und chauffeur. man ist dann doch immer froh, wenn man wieder zu hause ankommt, das kann schon anstrengend sein.
    helmut ist dann bestimmt den anderen wagen gefahren, oder?

    wenn das heute teil II war, frage ich mich, wie viele da noch kommen und wieviele meilen ihr von dem parkway geschafft habt. auf jeden fall freue ich mich auf die weiteren reiseberichte und familienfotos....

    lg

    ruth


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    1. Ruth, du hast mich mal wieder richtig zum Lachen gebracht ;-)! Unser 4er Familienfoto: Ich weiß auch nicht, warum wir da alles so komisch zusammengedrängt stehen ;-))))! Und diese lange Kette ist eine von meinen Lieblingsketten, grins!

      Gut erkannt, ich war wirklich froh, daß ich bei der Kälte im Auto bleiben konnte. Meine Schwester wollte sofort auch unten bleiben, die mag Kälte auch gar nicht, doch ich habe sie 'gezwungen'. Sie bekam ja noch ein paar Extraklamotten von mir und meiner Mom und 'mußte' gehen, hehe! Nachher hat sie gesagt, daß sie froh darüber war, daß sie diesen atemberaubenden Ausblick sehen durfte. Ben hatte auch sehr dünne Sachen an, doch ist er ohne Murren mitgegangen (wahrscheinlich eher gelaufen, da wird einem dann etwas wärmer...).

      Über die Deutschland-Artikel hatten wir uns sehr gefreut. Man zeigt gerne, wo man her kommt.

      Ja, ich fuhr vorne den Van und Helmuth folgte in dem anderen Auto. Das war's dann auch für dieses Mal mit den Trips zum Blue Ridge Parkway. Wenn sie zum nächsten Mal kommen, zeigen wir ihnen noch mehr davon...

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