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Freitag, 10. Juli 2015

4th of July in Wilmington, NC

Der dritte Tag unseres Urlaubes war der 4. Juli, der große Independence Day in den USA. Wir waren noch nie an einem 4. Juli an der Beach und hatten keine Ahnung, wie voll es da sein kann.

Morgens hatten wir uns überlegt, diesmal zum nächstgelegenen Beach, dem Wrightsville Beach zu fahren und dort ein paar Stündchen zu verbringen. Schon auf dem Weg Richtung Beach merkten wir den stärkeren Verkehr und das gefiel uns schon nicht so gut. In Wrightsville Beach angekommen, fuhren wir die Reihe mit den Beach Access ab und fanden alle Parkplätze voll und meistens warteten schon mehrere Autos auf einen freien Parkplatz. Da es erst so ca. gegen 11 Uhr morgens war, war unserer Meinung nach die Chance gering, daß die Leute schon wieder gehen. So änderten wir kurzentschlossen die Pläne und fuhren zu dem Beach, wo wir gestern waren - zum Fort Fisher Beach.

Als wir dort ankamen, war es wie erwartet auch hier voller als am Vortrag. Der Parkplatz war schon voll, aber wir konnten noch direkt daneben am Straßenrand parken. Der Sandstrand an sich war zwar auch relativ gut besucht, aber wir konnten noch leicht ein nettes Plätzchen für uns finden. Dieses Jahr fiel der 4. Juli auf einen Samstag und deswegen war es wahrscheinlich noch voller als sonst.

Hier verbrachten wir dann ein paar entspannte Stündchen:


Wenn man ein paar Schritte weiter ging, um sich dort einen Sitzplatz zu suchen (haben wir diesmal auch nicht gemacht, lach), dann wurde der Strand immer leerer:





Ich machte mit Ben einen Strandspaziergang und wir sahen, daß durch die Ebbe so was wie kleine Pools zurückblieben:




Dies war der einzige Jellyfish, den wir in diesem Urlaub gesehen haben:


Später fuhren wir zum Hotel und gingen dort direkt zum Pool:


Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, fuhren wir nach Wilmington hinein, wo an der Riverfront abends ein Feuerwerk anläßlich des 4. Juli stattfinden sollte.

Wir parkten unser Auto etwas abseits vom Trubel, um nach dem Feuerwerk nicht im Stau stehen zu müssen, wenn alle sich von hier entfernen. Wir schlenderten an typischen, schönen Südstaatenhäusern vorbei:





Hier (nächstes Foto) kamen wir dem Partygedränge schon etwas näher. Am Riverfront gab es Livemusik, Getränke- und Essenstände und dann um 9 Uhr ein Feuerwerk, was von einem Schiff auf dem River abgefeuert wurde. Wir mögen solche Menschenmengen überhaupt nicht gerne, aber manchmal muß man da durch, lach. So eine Party mit Feuerwerk anläßlich des 4th of July will man sich dann doch nicht entgehen lassen.


Die typischen Essensstände
Ben bekam seinen geliebten Funnel Cake:


Hier spielte schon eine Live Band seit 5pm (oder 6pm - weiß nicht mehr genau):


Nachdem wir eine Weile herumgegangen waren, suchten wir uns wie viele andere auch ein paar Sitzplätze auf den Treppen gegenüber von der Bühne und lauschten der Band und warteten auf das Feuerwerk um 9pm.


Hinter der Bühne sieht man den Cape Fear River und von einem Schiff auf dem River wurde später dann das Feuerwerk abgefeuert:



Das Feuerwerk hat uns sehr gut gefallen. Es war bestimmt 20 / 25 Minuten lang und die Zuschauer waren beeindruckt. Nach dem Feuerwerk strömten dann wirklich die Menschen alle zu ihren Autos und wir waren froh, daß wir etwas weiter weg geparkt hatten. So konnten wir zügig losfahren und mußten nicht in einem Stau stehen, alleine schon um das Parkplatzgelände zu verlassen.

Kommentare:

  1. Ich mag so große Menschenansammlungen auch nicht, aber wenigstens einmal muss man den 4th of July mitgemacht haben. Wir haben uns auch einmal zusammen mit meiner amerikanischen Freundin dazu aufgerafft uns ins Getümmel in Cary zu werfen. Wir waren ausgestattet mit Decke und Stühlen und natürlich mit einem riesen Korb voller Essen und Getränken. Als wir ankamen gab es schon kein einziges freies Fleckchen mehr zu finden. Die Leute saßen auf dem Straßenrand auf ihren Decken und Stühlen und aßen gemütlich ihr mitgebrachtes Essen. Endlich fanden auch wir dann noch ein Plätzchen und die Party konnte beginnen. Wir haben so viele nette Leute kennengelernt und hatten richtig Spaß. Überall spiellte Livemusik und das Feuerwerk war natürlich sensationell. Selbstverständlich trugen auch wir - so wie sich das gehört - T-Shirts mit der amerikanischen Flagge. Das Nachhausefahren nach dem Feuerwerk machte allerdings keinen Spaß, es ging im Schritttempo nach Hause "bumper to bumper". Trotzdem würde ich sagen, das war es wert. Ich fand es richtig toll die Amerikaner in solch einer Feierlaune zu erleben.
    Ich finde Tamara`s shirt echt süß mit der Herzflagge. Und sie hatte ihr süßes Schirmchen auch mit dabei im Urlaub. Du lässt uns wieder an euren schönen Bildern teilhaben. Danke dafür. Euch noch eine schöne und erholsame Sommerzeit.

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    1. Danke, Gabriele. Ja, so ähnlich ging es auch in Wilmington zu. Viele Leute hatten ihre Decke oder Stühle mit und saßen überall gemütlich zusammen. Die Stimmung war gut und es war es wert, sich mal "ins Getümmel zu schmeißen", lach!

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