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Dienstag, 1. November 2016

Zurück aus Deutschland

Seit Samstag ist Helmuth wieder zurück von seinem Business Trip nach Deutschland. 10 Tage war er dort und wir haben uns sehr gefreut, dass wir ihn gesund zurück haben ;-).

Am Samstagmorgen um 10 Uhr hatte Ben ein Home Game mit seinem Eagles Team, was Helmuth noch verpasst hatte, da er zu dem Zeitpunkt noch im Flieger sass. Tamara und ich waren aber natürlich dabei und haben Ben's Team zugeschaut, wie sie 6:0 gewonnen haben. Unsere Jungs tragen Orange:




Das Spiel ist vorbei und es wird mit dem anderen Team freundschaftlich abgeklatscht:



Von hier fuhren wir nach Hause und warteten auf Helmuth...

Helmuth's Flugzeug (von Frankfurt nach Charlotte) landete kurz nach Mittag und am frühen Nachmittag war er dann bei uns zu Hause. Er freute sich besonders über unser warmes Wetter, lach. Sofort zog er sich um in Shorts und Flipflops. Es war kalt in Deutschland und er meint, dass er die ersten 2 Tage dort immer am meisten friert, bis er sich dann etwas an die Temperaturen gewöhnt hat.

Wie das bei jeder Deutschlandreise so ist, brachte er uns auch dieses Mal einen vollen Koffer voll netter Sachen aus D mit. Viele Sachen sind Geschenke von unserer Familie und einiges hat er noch selber gekauft. Wie immer stehen wir gerne beim Auspacken seines Koffers daneben und freuen uns über jedes Teil, was da zum Vorschein kommt.

Er hat alle Dinge erst auf dem Esstisch ausgebreitet und die Menge sah mal wieder beeindruckend aus. Besonders Tamara und Ben waren sehr happy. Sie zückten auch sofort ihre Phones, um ein Foto davon zu machen, lach:


Dies ist nun ein Vorrat an deutschen Goodies, der für mindestens ein Jahr reichen wird. Wir kaufen hier selten Süßigkeiten, weil uns die alle nicht so besonders schmecken. Die deutschen schmecken einfach ganz anders als die typischen amerikanischen Sachen. Das sind so die Kleinigkeiten, die man aus der alten Heimat vermisst...

Man kann hier in den USA auch schon mal Haribos (wenige Sorten) in den Supermärkten kaufen, aber meistens sind die nicht "Made in Germany" sondern oftmals aus Turkey oder Spain. Und obwohl es auch "Haribo" ist, darf man in solchen Ländern ganz andere Zusatzstoffe beimischen als in D und das schmeckt man auch.

Besonders Haribos und Maoam Kracher sind ein grosser Favorit bei uns:



Ben hat sich besonders über eine Menge Sportoberteile gefreut, denn solche trägt er sehr gerne und sehr oft (das dunkle Shirt im Foto ist für Helmuth):


Die Paprika Chips sind auch eine besondere Leckerei, denn hier in den USA gibt es keine Chips mit Paprikageschmack zu kaufen. Sofort haben unsere Kids eine Tüte davon aufgemacht:


Mit bei den Geschenken waren auch schon mal kleine nette Nachrichten, die Tamara gerne liest:


Unter anderem hatte Helmuth auch drei Spannbetttücher für unser Wasserbett mitgebracht, denn hier konnten wir sie nicht in der gewünschten Art finden. Dann gab es noch den geliebten Curry-Ketchup, Beutelchen mit Spargelcremesuppe für Ben, Kaiserschmarrn für Tamara, die gute Nivea Tagescreme usw.

Später sind wir dann noch nach Hickory gefahren und sind durch ein paar Geschäfte gebummelt. So konnten wir Helmuth leichter über den Jetlag helfen. Er war morgens um 4 Uhr deutsche Zeit aufgestanden und es war bereits ein sehr langer Tag für ihn. Es ist aber immer am Besten, wenn man sofort versucht, mit der neuen Zeitzone zu gehen und die Müdigkeit zu bekämpfen.

Später haben wir dann noch einen Stop bei Jack in the Box gemacht:


Helmuth hatte eine gute Zeit in D, sagt er. Er hatte die Möglichkeit, sich mit vielen Familienmitgliedern und Freunden zu treffen. Er hat ein paar von den typischen deutschen Gerichten essen können, das deutsche Bier getrunken, war kegeln usw.

Was ihm diesmal so in Deutschland aufgefallen ist: Es war mal wieder zu kalt, es gibt einfach überall zu viele Baustellen (Autobahnen und andere Strassen), viel Stau, enge Strassen und enge Parklücken und die Menschen rücken einem viel zu nah auf die Pelle, haha. Gemeint ist damit, dass sie einem wirklich fast in den Kniekehlen drücken, wenn man z.B. an der Kasse ansteht und das machen die Amis ja ganz anders. Hier wird immer ein guter Abstand zum Vordermann gehalten.

Fazit: Es hat ihm gut gefallen in Deutschland, aber er war dann doch zufrieden, wieder zu Hause zu sein ;-). Wir leben nun bereits 5 3/4 Jahre hier in North Carolina und haben uns einfach zu sehr an das Leben hier gewöhnt und das ist jetzt unsere Heimat.

Kommentare:

  1. Ja, Hedda da hast Du Recht hier sind die Haribosachen meist aus Frankreich und auch weniger lecker. Besonders die Weingummis hier sind irgendwie "anders" und leider nicht besser.

    Den Helaketchup, den könnte ich auch mal wieder vertragen ;)

    Zur Zeit kann ich das mit dem Wetter gut verstehen, bei uns nistet sich jetzt langsam der Winter ein und ich schaue doch etwas mit Neid auf Euer Wetter....

    Wie sieht es denn dann bei Euch aus? Auch schon die Beibehaltungsgenehmigung auf dem Weg?

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    1. Beibehaltung ist noch lange kein Thema bei uns. In den USA ist es anders geregelt als in Kanada: Man muss mindestens 5 Jahre mit Greencard hier gelebt haben, bevor man die Citizenship beantragen kann.

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    2. Na, dann habt ihr ja noch was Zeit! Somit zählt nur die Aufenthaltsdauer mit der Greencard und nicht mit anderen Aufenthaltsberechtigungen. Allerdings vergeht die Zeit wie im Flug. Unsere 4 Jahre Pflichtaufenthalt mit der permanent resident card sind auch schneller umgewesen als ich gedacht hatte. Der Pflichtaufenthalt in Kanada hat sich im letzen Jahr von 3 auf 4 Jahre erhöht, was ich allerdings auch in Ordnung finde.

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    3. Genau, die Aufenthaltsjahre in den USA "vor der Greencard" zählen nicht.

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  2. Was ein süßer Tisch *lol*....so viele leckere Sachen. Eszet Schnitten die haben wir hier nicht und auch schon lange nicht mehr gegessen.
    Wie schon mal erwähnt.....bei uns war es die ganze Zeit sehr mild ...hs ha.

    Übrigens.....Tamaras Haare gefallen mir so sehr gut....sieht toll aus. Ben kann jetzt zuschlagen beim Naschen, er kann ein paar Kilo leicht wegstecken.....er ist so schlank.....hau rein Ben.Da hat seine Größe ihn noch schlanker gemacht .....das schaffen wir nicht mehr *lach*.

    Liebe Grüße
    Claudia

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    1. Ja, Tamara's Haare sind stetig gewachsen und ihre Locken kommen sehr zum Vorschein. Ben ist wirklich sehr dünn und lang und doch wiegt er über 20 Pounds mehr als Tamara, lach. Er ist sehr sehnig und durchtrainiert. Der viele Sport tut ihm sehr gut ;-).

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  3. Helmuth hat bestimmt immer einen "extra Koffer" mit dabei wenn er nach D kommt um diesen dann prall gefüllt wieder mit nach NC zu nehmen. Was für eine Masse er da immer mitbringt ist grandios, und nebenbei die Nicht-Essbaren Dinge nicht zu vergessen. Ja, jetzt ist es schnell kalt geworden in D, und mit den vielen Baustellen und engen Strassen und Parklücken kann ich Helmuth nur zustimmen - das ist echt sehr unangenehm und macht keinen Spass. Ich kann sehr gut verstehen dass er froh ist wieder in NC zu sein, die Lebensqualität ist in einigen Bereichen eindeutig besser und angenehmer.
    Tamara ist eine hübsche junge Frau.

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    1. Helmuth hat meistens nicht so viel eigene Sachen dabei. Für 10 Tage braucht er nicht so viel und dann hat er auf dem Hinflug meistens noch Geschenke von uns im Koffer. Er hatte diesmal den grossen Koffer, den kleinen Carry-on Koffer und noch einen Diplomatenkoffer dabei. Dann auf der Rückreise wird jede Ecke von all diesen Koffern ausgenutzt.
      Danke für dein Kompliment an Tamara ;-).

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  4. Wow, da konntet ihr eure Süßkram-Vorräte gut auffüllen! Paprika Chips würden mir wohl sehr fehlen, glaube ich. Ansonsten ist das bei uns immer andersrum: Wir bringen uns immer Ami-Goodies mit, wenn wir im Urlaub waren: Hershey, Reeses, Airheads, ... :-) Du und die Kinder, ihr wart nicht mehr in Deutschland, seit der Auswanderung, oder? Es ist klasse, dass ihr dennoch Verbindungen in die alte Heimat habt und Besuche bekommt.

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    1. Meine Männer essen beide sehr gerne Barbecue Chips, so ein bisschen vielleicht als Ersatz für Paprika Chips. Ist aber trotzdem ein grosser Unterschied...

      Als wir noch in D lebten und immer nur in die USA für Urlaub kamen, da ging es uns auch so, dass wir von hier einige Süßigkeiten mitnahmen, die es in D nicht gab. Aber der groesste Teil unserer damaligen Mitbringsel waren eigentlich doch immer Klamotten, lach.

      Ja, das ist richtig: Die Kinder und ich waren nicht mehr in D, seit wir im Februar 2011 hierhin zogen. Helmuth war in der Zwischenzeit (ich glaube) 3 Mal auf Geschäftsreise in D. Er hat aber das Glück, dass es dann wirklich in unseren alten Heimatort geht und er bei Familie wohnt usw. Wir freuen uns immer wahnsinnig, wenn sich Besuch aus D bei uns anmeldet :-)

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