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Donnerstag, 9. August 2012

Open House

Am letzten Abend bevor bei uns die Schule wieder anfing, gab es in beiden Schulen unserer Kinder die Möglichkeit, die Lehrer kennenzulernen und den Klassenraum zu sehen.

Als Erstes waren wir in Ben's Schule, die für uns auch völlig neu ist: Moutain View Elementary School. Wir lernten alle Lehrerinnen der 4. Klasse kennen. Sie stellten sich nacheinander vor usw. In der 4. Klasse hat Ben jetzt bei ganz vielen verschiedenen Lehrern Unterricht. Nach den Infos, die wir da bekamen, gingen wir dann Ben's Klassenraum anschauen. Ich habe direkt ein paar Fotos davon gemacht:







Ist euch aufgefallen: Es gibt keine Kreidetafel in der Klasse... Es sieht alles sehr hell und groß aus. Ben fühlt sich schon sehr wohl in seiner neuen Schule.

Nachdem wir den Klassenraum gesehen hatten, gingen wir noch in die Schulbücherei, wo wir Ben's Busfahrerin, Mrs. Betty, kennenlernten. Ben fährt immer mit dem Schulbus zur Schule. Morgens sind sie nicht sehr viele Kinder, die von unserer Siedlung mit dem Bus mitfahren. Die meisten werden gefahren, denn es sind nur 5 Min. bis zur Schule. Nachmittags kommen dann aber sehr viele Kinder mit dem Bus heim. Das ist toll zu sehen, wenn die Riesengruppe fröhlich die Straße langkommt...

Später ging es dann zu Tamara's High School. In der Turnhalle trafen sich alle Jahrgänge. Der Direktor und ein paar andere erzählten uns ein paar wichtige Dinge über die Schule. Unter anderem betonte der Direktor, daß unsere Fred T. Foard High School unter den besten im State NC wäre und daß wir eine der höchsten Graduation-Rates im State haben. Das stimmt uns auf  jeden Fall sehr positiv.

Nach dem offiziellen Teil, konnte man auch hier Lehrer und Klassenraum kennenlernen. Hier lief es aber anders ab. Jeder Schüler auf der High School hat seinen ganz persönlichen Stundenplan (wie in der Oberstufe in D) und den "ging" man in der richtigen Reihenfolge ab. Erst in den Homeroom, wo sie morgens immer als erstes hinmüssen. Und dann in die normalen Kurse...

Tamara's Stundenplan ist für uns Deutsche etwas 'gewöhnungsbedürftig', denn man hat in der High School pro Semester nur 4 Kurse. Ihr Stundenplan für's erste Semester sieht so aus:

1. Interior Design (=Innendesign)
2. Honors Earth / Environmental Sciene (=Umweltwissenschaften)
3. College Prep English 1
4. Color Guard (=das mit der Fahne usw., besser erklärt hier: http://unserlebenindenusa.blogspot.com/2012/05/color-guard-and-winter-guard.html)

Und im 2. Semester:

1. Health / Physical Education (=Sport)
2. College Prep. World History (=Weltgeschichte)
3. Honor Geometry (=Geometrie)
4. Winter Guard (= Erkl. siehe Color Guard im 1. Semester)

Die Schule geht täglich von 8 bis 3 Uhr und die 4 Kurse werden pro Semester intensiv unterrichtet. Der Stundenplan ist täglich gleich. Er ändert sich nicht von Tag zu Tag, wie man das aus Deutschland kennt.

Wir Eltern sind also mit unseren Kindern von Raum zu Raum gegangen, wo die Kids sich richtig an die Tische setzten und der Lehrer etwas erzählte. Dazwischen zeigte dann immer ein Gong an, wenn man zur nächsten Klasse gehen sollte. Interessant war mal wieder, daß die Lehrer nicht nur vom Stoff der Klasse erzählten, sondern persönliche Dinge von sich selbst. Ob sie Kinder oder sogar Enkel haben, welche Hobbies, was sie mögen usw. Sie stellen sich direkt als "Menschen" vor und nicht als die steifen "Erzieher", lach!

Kommentare:

  1. Klingt alles in allem sehr positive. Viel Freude und Erfolg wünsche ich deinen Kindern. Hab ja aber schon gehört, dass eigentlich jedes Kind gern zur Schule geht. Sei es bei euch oder bei uns in Canada. Dann mal los. Der Start hat ja schon begonnen. LG Petra

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  2. Fuer mich hoert es sich klasse an, dass die Lehrer "menschlicher" rueberkommen. Irgendwie scheint (nach Deinen Beschreibungen) Schule hier vielmehr Spass zu machen!
    LG aus OC California
    Tanja

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  3. Na das klingt doch alles ganz toll!! Ich denke da werden sie sich richtig wohl fühlen. Ich hätte auch gerne mal was von unserer Lehrerin gewußt *lol*!! Dafür ist aber unsere Direktorin auch so offen und redet gerne.... halt menschlich, aber auch kein Wunder, denn sie liebt die USA und sagt, wenn sie aus dem Fliegr steigt, dann fühle sie sich wie zu Hause *ha ha* Muss doch was dran sein :-)))

    freut mich für euch, dass der Start so gut gelaufen ist.

    LG
    Claudia

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